Bartenwale

Bartenwale kommen von Kapstadt am Atlantischen bis zum Indischen Ozean in Südafrika vor. Wie der Name schon verrät besitzen sie Barten, die der Filterung von Kleinstlebewesen aus dem Meer dienen. In Südafrika können Sie sich in Mossel Bay direkt vor dem Museum von einem Bartenwal (Mysticeti) einen Kieferknochen mit den Barten ansehen, sollten Sie eine Garden Route Tour planen.

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Kapstadt bietet in der Saison von Juni bis Dezember viele Glattwale in der Bucht von Hermanus an. Die Glattwale gehören zur Gruppe der Bartenwale und filtern mit Hilfe ihrer Filterhaare ihre Nahrung aus dem Wasser heraus. Dabei bleibt nicht nur Nahrung hängen, sondern auch Seetang oder andere nicht brauchbare kleine Gegenstände des Meeres. Es entstehen auch Parasiten, die der Wal jedoch bekämpfen kann. Auf unserem ersten Bild können Sie die Barten vom Wal genau ansehen!

Bei der Futtersuche schluckt der Wal eine große Wassermenge und drückt mit der Zunge das Wasser wieder heraus. Die Barten flittern beim Wasseraustritt und es bleiben Kleinstlebewesen wie Krill hängen, die der Wal ohne Probleme zu sich nehmen kann. Im Vergleich mit den Zahnwalen ernähren sie sich von tierischem Plankton. Manche Walarten auch von Fischen und weiteren kleinen Meeresbewohnern. Viele von ihnen fressen in den Gewässern von Südafrika wenig und fasten mehrere Monate, bis sie wieder die nährstoffreichen Gebiete erreichen, wo sie täglich Unmengen von Krill zu sich nehmen. 

Bartenwale – Walbeobachtung in Kapstadt – Südafrika

Mundhygiene der Bartenwale

Seine Vorgehensweise ist von einfacher Natur, aber sehr wirkungsvoll. Er kommt sehr nah zum Strand und wirbelt mit seiner Rückenflosse den Sand auf. Er filtert den Sand durch seine Barten und reinigt dadurch seine Mundhöhle, incl. seiner Barten. Die Barten sind Hornplatten im Oberkiefer vom Wal, die ein Zahnersatz sind.

Bartenwale – Unterteilung der Walart

  • Glattwale (Balaenidae)
  • Grauwale (Eschrichtiidae)
  • Furchenwale (Balaenopteridae)
  • Zwergglattwal (Caperea marginata)

Wissenswertes über Wale

  • In der Vergangenheit wurde die stabilen Barten für die Herstellung von Pinsel, Bürsten, Schirmen, Körben oder Korsetts verwendet. Die Walfänger nannten sie jedoch Fischbein.  
  • Der Walspeck (Blubber) wurde zu flüssigem Tran geschmolzen und diente als Lampenöl
  • Von den Sekreten der Hormondrüsen wurden auch Rheumamittel produziert
  • Lebertran diente als Heilmittel für viele Kinderkrankheiten
  • Feinde hat er wenige, außer Schwertwale, die ihnen die Kälber abjagen wollen
  • der Grönlandwal besitzt vier Meter lange Filterhaare
  • aus den Wirbeln wurde Kochtöpfe hergestellt
  • Im Darm vom Pottwal bildeten sich grauschwarze Knollen (Ambra), die auch als Duftträger in Parfüms verwendet wurden

Walbeobachtungen in Hermanus mit einem Boot

Sollten Sie weitere Fragen oder eine Bootstour zu den Riesen der Meere wünschen, so freuen wir uns auf Ihr Anschreiben. Unsere Waltouren starten von Juli bis Anfang Dezember. Wir holen Sie von Ihrer Unterkunft ab und werden mit Ihnen einen aufregenden Tag in Hermanus,  der Walhauptstadt des Landes, unternehmen. Bei unserer Bootstour nähern wir uns den Walen bis zu 300 Meter. Da sie jedoch sehr neugierig sind, besuchen sie bei ruhiger See unser Boot und es entstehen nicht selten Blickkontakte von wenigen Metern. 

Ihr Kapstadt.org Team

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Bartenwale Kapstadt

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