Jan van Riebeeck

Jan van Riebeeck war der Stadtplaner von Kapstadt und von hier aus entwickelte sich die Mutterstadt von Südafrika. Er wurde am 21. April 1619 in Culemborg (Holland) geboren. Im jugendlichem Alter arbeitete er als Schreiber bei der holländisch – ostindischen Company und erlernte dort den Beruf des Kaufmanns. Später erhielt er den Auftrag, ein Handelsbüro in Japan zu führen. Wegen Unstimmigkeiten wurde er 1647 zum Mutterhaus zurückbeordert, weil er zu viele eigene Geschäfte in Japan unterhielt, was der holländisch – ostindischen Company missfiel.

Jan van Riebeeck – Stadtplaner von Kapstadt – Südafrika Persönlichkeiten  

Die Company beschloss eine Versorgungsstation am Kap der Guten Hoffnung einzurichten. Wegen seiner Auslandserfahrung bekam Jan van Riebeeck die neue Aufgabe zugesprochen. Mit insgesamt fünf Schiffen startete Jan van Riebeeck und erreichte am 6. April 1652 mit zwei Schiffen die Tafelbergbucht. Die anderen drei Schiffe kamen später an, weil sie mehr Lasten zu transportieren hatten. Jan van Riebeeck wurde von seiner Frau und seinem vier monate alten Sohn begleitet.

Seine Aufgabe war es, eine Proviantstation für die Seefahrer zu errichten, die auf dem Weg nach Ostindien waren. Er war weiter beauftragt eine Festung (Fort de Goede Hoop), ein Krankenhaus und eine Versorgungsstation zu bauen.

Sein Vorschlag Bauern (Freibürger) in der Umgebung von Kapstadt anzusiedeln fand regen Zuspruch und so entwickelte Kapstadt sich prächtig. Jedem Freibürger wurde Land mit gewissen Auflagen überschrieben und sie bildeten die Basis für die Versorgungsstation.

Die Freibürger hatten am Anfang große Probleme mit den Ureinwohnern, den Hottentotten. Nach mehreren Auseinandersetzungen zogen sich die Hottentotten mehr und mehr ins Landesinnere zurück. Sie hatten großen Respekt vor den Weißen mit ihren modernen Waffen. Die Weißen brachten unbekannte Krankheiten ins Land, womit die Ureinwohner weitere unüberwindbare gesundheitliche Probleme hatten.

Jan van Riebeeck erlaubte die Sklaverei und ab 1657 kamen die ersten Sklaven aus Indien, Indonesien, der Insel Madagaskar und aus Teilen von Ostafrika in Kapstadt an.

 

Jan van Riebeeck erhielt eine neue Herausforderung und verließ am 7.03.1662 Kapstadt, um in Malakka (Melaka) ein Präsidenten- und Kommandantenamt anzutreten. Malakka liegt an der Südwestküste der Halbinsel Malaysia. Die Straße von Malakka ist eine Meeresstraße in Südostasien, die die Andamanensee mit dem Südchinesischen Meer und die Javasee verbindet. Sie war für die frühere Schiffsfahrt eine besondere Seeverbindung, was sie in der heutigen Zeit noch ist.

Jan van Riebeeck hat am Kap den Grundstein gelegt und über 200 weiße Einwohner sowie hunderte Sklaven lebten in Kapstadt, um die Versorgung für die Seefahrer sicherzustellen. Kapstadt hatte sich zu seiner Abreise schon zu einem kleinen Ort mit vier Straßenzügen und mehreren einfachen Häusern entwickelt.

Die Bauern konnten Dank des fruchtbaren Bodens in Kapstadt erstklassige Gemüse- und Obstarten anpflanzen und teilweise in einem Jahr bis zu drei Gemüseernten erzielen. Der Fleischbedarf wurde in der Anfangszeit von den Ureinwohnern durch Tauschhandel gedeckt. Später fing man mit der Zucht von Viehherden an.

Van Riebeck verstarb am 18.01.1677 in Batavia (Indonesien).

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