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Ringhalskobra – südafrikanische Speikobra (Hemachatus haemachatus)
Ring-necked spitting cobra, Ringhals
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Die Ringhalskobra kommt in der Umgebung von Kapstadt in einigen Gebieten nähe Hermanus und Gaansbai vor, wo sie sich auf der Suche nach Wasser oder Nahrung Farmen nähert, dies jedoch nur, wenn in der natürlichen Landschaft kein Wasser mehr vorkommt oder in den Bergen Feuer ausbricht. In der Regel hält sie sich in der freien Natur auf und Sie bekommen die Schlange nicht zu sehen.
Sie hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der Kapkobra. Bei Bedrohung richtet sie ihren Körper auf und spreizt ihre Rippen am Hals, wie auf dem Bild von der Ringhalskobra gut zu erkennen ist. Man erkennt die Schlange gut an ihrer dunklen bis rosa farbenden Farbe. Manche Speicobras haben auch ein dunklfarbiges Band um ihren Hals. Ihre Länge beträgt ca. 1,2 bis 1,3 Meter. Sie ernährt sich von Echsen, Kleintieren und Vögeln. Durch ihren Biss sind ihre Opfer innerhalb von Sekunden gelähmt. Es tritt Atemstillstand und Herzversagen ein.
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Falls Sie eine Ringkobra bedrängen, so verwendet sie einen Trick. Sie wirft sich wie die Ringelnatter auf den Rücken, lässt ihre Zunge heraushängen und stellt sich “TOT“.
Die Schlange hält jedoch ihren Gegner genau im Visier. Sollten Sie sich ihr zu nah kommen, so greift sie blitzschnell an.
Auch ist sie in der Lage ihr Gift zu spritzen und trifft auf einer Entfernung von 2-3 Metern genau die Augenpatie ihres Angreifers. Das Gift ist so stark, dass Ihr Augenlicht erblinden kann.
Lebensraum: Lesotho, Swaziland, Botswana, Südafrika und Zimbabwe |
Wussten Sie:
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Die grösste Cobraart ist die Königscobra, die eine Länge von 5 Meter erreichen kann!
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Die Schwarzweisse Kobra (Naja melanoleuca) und die Kapkobra (Naja nivea) besitzen das stärkste Schlangengift aller Kobraarten.
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Das Gift der Kobra ist bei der medizinischen Forschung von grosser Wichtigkeit, da das Enzym Ledithinase gegen verschiedene Arten von Viren eingesetzt werden kann. Viele Heilpraktiker verwenden Schlangengifte in geringer Dosierung gegen verschiedene Krankheiten.
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Durch die Forschung ist es gelungen, neue und wirksamere Gegenseren zu entwickeln. Bei schneller Hilfe sind die Mediziner in der Lage ein Menschenleben zu retten.
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Nubische Speikobra (Naja nubiae) und Rote Speikobra (Naja pallida) wurden erst 2003 entdeckt. Tierforscher fanden heraus, dass es eine eigene Kobranart bildet.
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Western Taipan - die gefährlichste Giftschlange der Welt trifft man in Australien an. Ihr Gift reicht aus, um 250.000 Mäuse zu töten.
Erste Hilfe bei einem Schlangenbiss:
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Merken Sie sich die Art und den Kopf der Schlange, wovon Sie gebissen worden sind. Binden Sie die Bissstelle nicht ab, sondern legen Sie eine Stauung an, damit das Gift zurückgepresst werden kann. Durch einen Hautschnitt oberhalb des Schlangenbisses kann die Giftausschwemmung verbessert werden. Falls vorhanden, versuchen Sie mit einer Saugglocke das Gift abzupumpen. Bei Atemstillstand sofort eine künstliche Beartmung einleiden. Sofort einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen.
Weitere Informationen über Schlangen in Südafrika
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