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Die Hottentotten oder KhoiKhoi (Ureinwohner) aus Südafrika verwendeten Buchu als Allheilmittel. Weiter verwendeten sie Buchu, um ihre Körper zu parfümieren. In Europa wurde Buchu verwendet, um Gichtkrankheiten zu behandeln.
Die Blätter des Buchustrauches werden gegen Verdauungsbeschwerden, offenen Wunden, Entzündungen in den Schleimhäuten, Prostata-Problemen, Darm- und Harnwegsendzündungen, Nierensteinen, Atmungsproblemen, sowie bei Zahnfleischbehandlungen angewendet.
Südafrikanische Familien kochen ein kleines Bündel mit Stengel und Blätter mit ca. 2 Liter Wasser. Der fertiggekochte Sud/Tee wird in einem 2 Literbehälter im Kühlschrank abgestellt. Nach dem Frühstück und Abendessen werden ca. 200 ml getrunken.
Weiteres Rezept: Eine handvoll Buchublätter in einem guten Brandy mischen. Nach ca. 4 Stunden ist ein guter Magenlikör entstanden.
Aus den Stielen des Strauches kann ein Balsam hergestellt, womit Quetschungen und andere Hautschäden behandelt wurden. Mit den Stielen kann man auch den normalen Haushaltsessig verfeinern oder würzen!
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Buchu |