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Es gibt viele Religionsrichtungen in Südafrika. Die Südafrikaner sind sehr gläubig und die Kirchen sind gut besucht. Fast alle sind private Kirchenorganisationen und leben von den Spenden der Gläubigen.
Es gibt folgende grundsätzliche Glaubensrichtungen in Südafrika:
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Christlich
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Islamisch
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Muslimisch
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Jüdisch
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Hinduistisch
Anbei eine ausführliche Beschreibung einer Kirchengemeinde in Kapstadt. Die Gemeindegeschichte der Central Methodist Mission Die Geschichte der Central Methodist Mission in Kapstadt begann am Anfang des 18. Jahrhunderts. Die methodistische Bewegung kam mit den britischen Soldaten nach Südafrika, die in der damaligen Kap-Kolonie stationiert waren.
Der erste in Südafrika zum methodistischen Bekenntnis Gewonnene war ein Soldat Namens John Irwin. Er schrieb: "Ich fand vier oder fünf Männer aus anderen Regimentern, die sich regelmäßig trafen und Methodisten genannt wurden. Wir mieteten ein sehr kleines Zimmer in der Stadt für zwei Stunden in der Woche für unsere Gebetstreffen. Dort lasen, beteten und sangen wir. So kam ich zum christlichen Glauben.“
In Aufzeichnungen kann man nachlesen, dass der Unteroffizier John Kendrich vom 21. Dragoner aus Yorkshire - der auch ein methodistischer Prediger war - im Jahre 1806 Gottesdienste in der Kap-Kolonie abhielt.
Der erste geistige Führer des Methodismus war John Middlemiss. Er beschrieb in einem Brief vom 16. September 1807, wie er und einige andere im Jahre 1806 "versuchten unter den Regimentsangehörigen am Kap andere Methodisten oder solche, die danach strebten ihre Erlösung zu finden, ausfindig zu machen. Ungefähr 42 Christen wurden gefunden - einige von ihnen waren wirklich "ernsthafte Methodisten".
Die Treffen und Gottesdienste der Anfangszeit wurden in verschiedenen Gebäuden abgehalten, wie auf einem Heuboden über den Ställen in der Plein Street oder einem unbenutztem Weinlager in der Barrack Street.
Im Jahre 1822 wurde mit einer Summe von 600 Pfund eine Kirche und ein Missionshaus gebaut (dieses befindet sich ebenfalls in der Barrack Street). Dr. John Pfillig eröffnete offiziell das Kirchengebäude, das auch als Schule diente.
Eine Schlüsselstellung in der Kapstädter Gemeinde nahm der Pfarrer Barnabas
Shaw ein, der 1816 in Kapstadt angekommen war. Zusammen mit seinen Kollegen E. Edwards und T. Hodgson spielte er eine wichtige Rolle im Wachstum der methodistischen Gemeinde, was zum Neubau der Wesleyan Methodist Church an der Ecke von der Burg und Church Street führte. Das Methodist House steht heute an dieser Stelle. Ein Gedenkstein für Barnabas Shaw, der als der Begründer der methodistischen Kirche in Südafrika gilt, ist im Boden des bestehenden Kirchgebäudes unterhalb der Chorgalerie eingelassen.
Nach einem zeitweiligen Aufenthalt in England kehrte Thomas Hodgson 1836 nach Kapstadt zurück. Er versuchte die vielen Sklaven und ehemaligen Sklaven zu erreichen, die keinen Kontakt zu einer Kirche hatten, indem er auf dem grossen Paradeplatz ( Grand Parade ) das Evangelium verkündete. Das führte jedoch zu einer gewalttätigen Reaktion und Hodgson begann eine Sammlung für die Errichtung eines Kirchengebäudes, um dort ohne Störungen predigen zu können.
Als Ergebnis seiner Mühen wurde 1837 die Sidney Street Church eröffnet. Obwohl die Gemeinde rapide wuchs, war dies tragischerweise der Beginn der Rassentrennung unter Methodisten in Kapstadt. Die Gemeinde in der Burg Street entwickelte sich zu einer überwiegend weißen und die der Sidney Street zu einer überwiegend farbigen Gemeinde.
Die Gemeinde der Weleyan Church in der Burg Street brauchte langsam aber sicher ein größeres Gebäude und kaufte im Jahre 1875 für umgerechnet 1850 Pfund das Grundstück, auf dem das heute bestehende Kirchengebäude steht, auf. Die Kirche wurde unter der Aufsicht des Architekten Charles Freeman und des Baumeisters T.J.C. Inglesby in den Jahren 1878/1879 für umgerechnet 17.700 Pfund gebaut und am 12. November 1879 eingeweiht.
Viele prominente Einwohner Kapstadts besuchten die Gottesdienste in dieser Kirche, welche für ihre guten Predigten und Chöre berühmt war. Pfarrer Ernest Titcomb leitete den ersten Gottesdienst, der in Südafrika im Jahre 1928 im Radio übertragen wurde. Seine überaus guten Predigten zogen viele Gottesdienstbesucher an. Metro (wie die Metropolitan Methodist liebevoll genannt wurde) blieb bis in die 60er Jahre ein Anziehungspunkt einer grossen Gemeinde bis die zunehmende Ausbreitung der Stadt und der soziale Wandel in der Innenstadt ihre Opfer forderten und der Gottesdienstbesuch sowie die Anzahl der Gemeindemitglieder drastisch abnahmen. In den späten 80er Jahren nahmen nur noch einige Dutzend Menschen am Gottesdienst teil.
Die Sidney Street Church wurde im Jahre 1882 verkauft. 1883 kaufte die Gemeinde ein großes Weinlager an der Ecke von Buitenkant und Albertus Street und wandelte es in eine Kirche um. Die Buitenkant Street Methodist Church war Treffpunkt einer lebendigen und wachsenden Gemeinde des District Six bis im Jahre 1966 dieses Gebiet zu einem ausschließlich weißen Wohngebiet erklärt wurde. Tausende von Menschen nichtweißer Hautfarbe wurden gezwungen ihre Häuser zu verlassen und wegzuziehen. Das galt auch für die meisten Gemeindemitglieder der Buitenkant Street Church. Während dieser turbulenten Zeit nahm die Gemeinde an dem zunehmenden Widerstand gegen die Apartheid und insbesonders gegen die drohende Zerstörung des District Six teil. Eine Gedenktafel der Schande wurde an der Kirchenmauer angebracht. Sie befindet sich immer noch dort, um Passanten an diesen Akt der Ungerechtigkeit zu erinnern.
Trotz aller Versuche durch Zwangsumsiedlung und Verhaftung den Widerstandswillen zu brechen, traf die Gemeinde sich weiterhin in der "Buitenkant Street Church" - obwohl es bedeutete, Sonntags von den Vororten in die Innenstadt zu fahren. Auch in den späten 80er Jahren traf sich regelmäßig eine Gemeinde von mehr als 100 Gottesdienstteilnehmern. Die Gemeinde verlor nie ihre Leidenschaft, sich um andere Menschen zu kümmern.
1976 gründete die Gemeinde die Tageskinderstätte "Stepping Stones" (Trittsteine) für die Kinder arbeitender Eltern. In späteren Jahren war die Kirche auch Treffpunkt für eine Reihe von Anti-Apartheids-Verantstaltungen. Diese zwei Gemeinden (Buitenkant Street und Metropolitan Church) blieben bis 1988 getrennt, obwohl sie vom gleichen methodistischen "Urgestein" stammen, als Vorfahren gemeinsam Gottesdienste gefeiert hatten. Beide Gemeinden beschlossen sich wieder zu vereinigen, und so entstand die Central Methodist Mission (CMM). Dieser Schritt im Hinblick auf Gottes Ruf nach Einheit hat viele Früchte getragen. Heute trifft sich eine Gemeinde mit über 200 Mitgliedern in der Kirche am Green Market Square. Das Gebäude der Buitenkant Street Church beherbergt eine Reihe von Projekten für die Menschen der Innenstadt, die Tageskinderstätte Stepping Stones und das District Six Museum.
Neben den Gottesdiensten galten die Buitenkant Street Church und seit 1988 die CMM am Green Market Square auch als Orte für Protest- und andere Veranstaltungen des Gemeinwesens. Während der turbulenten 80er Jahre galt die Buitenkant Street Church für viele als Zufluchtsort. Familien politischer Häftlinge und Opfer von Polizeibrutalität fanden dort Zuflucht. Gewerkschaften und lokale Organisationen hielten dort öffentliche Veranstaltungen ab.
1990 fand im alten CMM Gemeindesaal die erste Pressekonferenz des ANC nach dessen Wiederzulassung statt. Protestveranstaltungen wurden regelmäßig bis 1994 in der Kirche abgehalten. Menschenmassen kamen um Sprecher, wie Nelson Mandela und Thabo Mbeki, zu hören. Vor einiger Zeit diente die Kirche auch als Startpunkt der Bewegung Gun Free South Africa (Schusswaffenfreies Südafrika). Viele Kinder gaben ihre Spielzeugpistolen als Zeichen ihrer Unterstützung ab.
Die CMM war auch Gastgeber der Zeremonie des World Methodist Council Friedenspreises für Nelson Mandela im September 2000.
All das war Ergebnis des Bestrebens der Gemeinde, relevante Antworten auf die Fragen der Zeit zu geben. Die Gemeindegebäude sind nicht nur Orte, wo Jesus Christus gelobt und geehrt wird, sondern auch Orte der Zuflucht und der Ermutigung für Menschen, die ihren Glauben in Beziehung zu den Herausforderungen unserer Zeit bringen wollen.
Gemeindepfarrer
Der erste Pfarrer der methodistischen Gemeinde in Kapstadt und Begründer der südafrikanischen methodistischen Konfession, Barnabas Shaw, kam am 14. April 1816 nach Kapstadt.
Pfarrrer der methodistischen Gemeinde in der Barrack Street 1820 / 1822 Edward Edwards 1823 / 1826 James Archbell 1826 / 1829 Barnabas Shaw Pfarrer der Weslezan Church in der Burg Street 1829 - 1835 Barnabas Shaw 1836 - 1850 Thomas Hodgson 1851 - 1861 William Moister 1861 - 1878 Samuel Hardy Pfarrer der Metropolitan Methodist Church 1879 - 1885 J. Smith Spencer 1886 - 1893 James Thompson 1894 Albert H. Hodges 1895 - 1904 Ezra Nuttall 1905 - 1912 Griffith W. Rogers 1913 - 1920 Albert Hodges 1921 - 1933 Ernest Titcomb 1934 - 1936 Allen Lea 1937 Alison Garrett 1938 - 1944 Alfred Walls 1945 - 1950 Stanley B. Sudbury 1950 - 1954 John W. Watson 1955 - 1960 C. Edgar Wilkinson 1961 - 1971 Derrick W. Timm 1972 - 1976 Jack Cook 1977 - 1982 Ian W. Mutton 1983 - 1988 Allister W. Rundle Pfarrer der Buitenkant Street Methodist Church 1883 - 1892 Richard Ridgill 1893 - 1922 George robson 1922 / 1939 Willian Mason 1949 - 1942 John R.L. Kingon 1943 - 1950 H. Gwyn Leverton 1951 - 1952 Duncan M. Wyllie 1953 - 1955 E.C.W. Beynon 1956 - 1958 Martin H. Miller 1959 - 1962 W. Horace Stanton 1963 - 1965 J. Francis McCreath 1966 - 1970 Peter J. Sorey 1971 - 1972 James V. Leatt 1973 - 1974 Trevor V. Leatt 1975 - 1976 Charles M.L. Villa-Vicencio 1977 - 1979 Douglas Barnes 1980 - 1983 Derrick Jolliffe 1984 - 1987 Allan S. Brews Pfarrer der Central Methodist Mission 1988 - 1989 Alan S. Brews 1990 - 1991 Gavin Taylor 1990 - 2000 David J. Newby 2001 - 2002 Michael T. Crockett Central Methodist Mission Gemeinsam fuer Gott Gemeindebuero Methodist House 46 Church Street Cape Town 8001 Südafrika Tel: 0027 21 422-2744/5 Fax: 0027 21 423-5809 eMail: cmminfo@xsinet.co.za
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