Südafrika "Südlicher Felsenpython" - Würgeschlangen
Riesenschlangen im Krüger Nationalpark
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Die grösste Schlangenart im Krüger Nationalpark ist die Felsenpython. Nur mit viel Glück werden Sie diese Schlange beobachten können.
Unter 54 Schlangenarten sind auch neun sehr giftige, wie Puffotter (Bitis arietans), Schwarze Mamba und Kobras dabei.
Die Schwarze Mamba ist mit einer Länge von 4.5 Meter die zweitlängste Schlange in Afrika. |
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Riesenschlangen |
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Würgschlangen |
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Die Pythonart erreicht eine Länge von bis zu 2.8 bis 4 Metern und ist einer der grössten Schlangenarten in Südafrika.
Selten findet man Sie in einer Länge von 5 Metern und einem Gewicht von über 55 kg vor!
Sie ist eine Riesenschlänge (Boidae) und wird in die Unterfamilie der Pythons eingegliedert. |
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Ihr Verbreitungsgebiet ist von Zentralafrika bis Südafrika bekannt. Sie hält sich in der Umgebung von Bächen, Seen, Dämen oder Küstengebieten auf und meidet die Gesellschaft von Menschen.
Sie lebt in Savannen, grossen Grasflächen und am Rande von Waldgebieten im Busch. Ihr Revier wird auf ca. 500 Hektar geschätzt und Sie bewegt sich am Tag bis zu fünf 5 km. |
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Südlicher Felsenpython |
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Krüger Nationalpark Schlangen |
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Sie ist eine gute Schwimmerin und ist in der Lage 2 Meter tief zu tauchen und kann 15 Minuten ohne Sauerstoff auskommen.
Zu Ihrem Speiseplan gehören kleine Wildtiere, aber auch bis zu 40 kg grosse Kleinantilopen können darunter gehören.
Grosse Exemplare greifen auch junge Wildhunde oder Geparde an.
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Sie ist leicht an anderen Schlangenarten zu unterscheiden, denn Sie besitzt einen Augenring aus Schuppen, der auf den Bilder sehr gut zu erkennen ist. Die Schuppenfarben sind hellbraun, orange, olivgrüne und/oder gräulich. Die Schlangenart trifft man vom Swasiland, Ostkap bis in den südöstlichen Teilen von Südafrika an. Mit viel Glück treffen Sie die Python im Kalahari Gemsbok Nationalpark oder Krüger Nationalpark an, wo Sie beheimatet ist. Einen Teil der Tages benötigen die Schlangen zum aufwärmen des Körpers. Die Felsenpython benötigt eine Körpertemperatur von ca. 32 Grad. Besonders in der Winterzeit hält sich die Schlange in Erdlöchern auf, damit die Körpertemperatur nicht zuweit absinkt.
Im Frühjahr treffen sich weibliche und männliche Pythons zur Paarung. Weibliche Pythons legen in der Regel bis zu 30 Eier in Erdlöchern oder Felsspalten. Die Schlange verlässt Ihr Nest nur zum täglichen Sonnenbad. Je nach Nesttemperatur schlüpfen die Jungschlangen nach 80 bis 110 Tagen. Nach dem Schlüpfen besitzen Sie ein Gewicht von bis zu 80 Grann und sind ca. 60 cm lang. Die Jungtiere sind nach ca. 10 Jahren geschlechtsreif. Das Muttertier halt sich bis zu 14 Tagen nach dem Schlüpfen bei Ihren Jungen auf, bis diese das Nest verlassen. Bevor Sie das Nest verlassen, häuten sich die Jungschlangen.
Da Weibchen beim Brutprozess über die Hälfte Ihres Körpergewichtes verlieren, sind Sie nur alle 2 oder 3 Jahre paarungsbereit. Sie sind in dieser Phase sehr geschwächt und leichtes Opfer von von Krokodilen oder Leoparden. Besonders Honigdachse machen den Riesenschlangen besondere Probleme, da Sie als Schlangentöter einen Namen besitzen.
Grösster Feind bleibt jedoch der Mensch, der das Fleisch und das Fett der Schlange als traditionelle Medizin benutzt. Auch die Lederindustrie hat lange Jahre dazu beigetragen, das die Schlangenart in Ihrem Vorkommen abgenommen hat. Auch wurden die Schlangen von vielen Farmer bejagt, da Sie um Ihre Nutztiere Angst hatten. Viele Elektrozäune in der Umgebung von Farmen sorgen weiter dafür, die diese Schlangenart in Ihrem Bestand gefährdet ist.
Der wildlebende "Südlicher Felsenpython" verhält sich gegenüber dem Menschen als nicht aggressiv. In der Regel flüchtet eine Python sofort. Ist kein Fluchtweg vorhanden, dann kann das Wildtier mit Abwehrbissen sich Raum schaffen. Die scharfen, nach hinten gebogenen Zähnen können böse Verletzungen hervorrufen. Bislang ist nur ein Fall bekannt, wo eine Riesenschlange in Südafrika einen dreizehnjährigen Jungen erwürgt hat. Da der junge Mann Vieh hüttete, hat die Schlange die Situation wahrscheinlich falsch eingeschätzt und es kam zu diesem tragischen Unfall.
Falls Sie Schlangen in der freien Natur treffen, so sollten Sie einen grossen Sicherheitsabstand halten. Viele Schlangen suchen das Weite, aber einige Arten können ebenso blitzschnell angreifen, falls Sie keine Fluchtmöglichkeiten besitzen. Besonders gilt in Südafrika die Kobra als angriffslustig!
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