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Die Hottentotten – Khoikhoi - lebten in der Gegend von Kapstadt - Südafrika
Als Jan van Riebeeck in Kapstadt ankam, machten sie sofort Bekanntschaft mit den Ureinwohnern von Südafrika. Diese waren Rinderhirten. Ihre Herden waren relativ gross und man schätzt den Bestand auf ca. 60.000 Stück. Die Fleischversorgung war für die ersten Siedler am Kap dadurch sicher gestellt und man tauschte Gegenstände gegen Rinder. Die Höllander nannten die Ureinwohner "Hottentotten". Merkwürdig war Ihre Sprache, die mehr aus Klick- und Schmatzlauten bestand.
Viele Abbildungen der Hottentotten sind falsch wieder gegeben worden. Bitte schauen Sie sich Zeichnungen der Hottentotten auf folgender Seite an und machen sich ein Bild von den Ureinwohnern, die in der direkten Übersetzung "Khoikhoi" lauten. Ihre Gesichter hatten ein mongolenhaftes Aussehen und hohe Wangenknochen.
Khoikhoi - Skizzen und Drucke von den Ureinwohner von Kapstadt
Die Hottentotten lebten bereits 500 Jahre vor Christi in Botswana. Durch Ihre langen Wanderungen sind sie weiter ins südliche Afrika vorgestossen und ein Teil des Stammes lebte in der Region von Kapstadt. Sie betrachteten das Grasland für Ihre Rinder nicht als Eigentum, sondern es gehörte jedem einzelnem Hottentotten. Die europäischen Besitzansprüche waren fremd für sie. Land als Eigentum war undenkbar. Selbst der Häuptling konnte solche Ansprüche nicht stellen.
Diese Eigentumsgedanken hatten ein Ende, als Jan van Riebeeck in Kapstadt ankam. Die Holländer betrachteten das Land sofort als ihr Eigentum und die Hottentotten wurden mehr und mehr ins Landesinnere verdrängt.
Einer der ersten Auseinandersetzungen hatte Jan van Riebeck, als sich die Hottentotten in der Nähe des Forts nieder liessen. Van Riebeeck liess sofort diese Siedlung mit Waffengewalt auflösen.
Die Hottentotten benutzten Ihre Viehherden als Angriffs- und Verteidigungsmaschinen. Für einen Angriff brachten sie ihre Viehherde in Stellung und sobald der Angriff ideal war, liessen sie einfach die Herde laufen, die alles kurz und klein trampelte. Diese alte Kriegstechnik half den Hottentotten jedoch nicht mehr, wegen den modernen Waffen der Europäer.
Die Europäer brachten Krankenheiten mit ins Land, wie die Pocken. Im Jahre 1713 bis 1755 wurden die Khoikhoi dadurch fast ausgerottet.
Die letzten Verwandten der Hottentotten leben in Namibia und im Namaqualand. Ihr Stamm heisst "Nama".
Einige Gebiete in Südafrika sind von den Hottentotten benannt worden. So ist eine Bergkette in der Nähe der Garden Route mit dem Namen "Outeniqua" von ihnen benannt worden. Der Name des Ortes "Griquastad" in der Nähe von der Grenze zu Namibia ist auch von den Hottentotten gegründet worden und heisst noch heute so.
Die Bilder auf der rechten Seite sind von eurpäischen Malern gestaltet worden und die Hottentotten sind dort unrichtig dargestellt worden. Besuchen Sie folgende Seite und schauen sich die Hottentotten an: Hottentotten Bilder . Diese Abbildungen der Hottentotten können Sie auch käuflich erwerben!
Unser Tipp in der Umgebung von Kapstadt:
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In der Nähe von Kapstadt können sie Clanwilliam besuchen. Dort können alte Felsmalereien der Buschmänner bestaunt werden. Clanwilliam kann mit einer Länge von 18 km einen der spektakulärsten Dämme Südafrikas aufweisen. Der Pakhuis Pass, außerhalb der Stadt, befindet sich in einer wunderschönen Umgebung. Hier ist auch die Stadt Wuppertal angesiedelt – eine mährische Missionsstadt.
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Damaras - Historische Bilder |
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