Kinderhilfe in Südafrika - Patenschaft im Kinderdorf - Artikelschmiede Kapstadt

Südafrika Kinderhilfe - SOS Kinderdorf Rustenberg - Artikelschmiede Kapstadt

Südafrika Kinderhilfe - Bericht über eine Patenschaft im SOS Kinderdorf in Südafrika

Kapstadt Artikelschmiede

 

 

Wir alle leben unser eigenes Leben, sind im Berufsleben engagiert - haben eine Familie, die uns in Anspruch nimmt. Oft bleibt nicht viel Zeit, sich mit Problemen anderer zu beschäftigen - zu viel ereignet sich jeden Tag. Aber ohne uns geht es nicht – Kinder in aller Welt sind dringend auf unsere Hilfe angewiesen. Ich bin nur eine ganz normale Angestellte, nicht besser und nicht schlechter als andere Menschen.

 

Aber ein Spruch hat mich nachhaltig beeindruckt:

 

  • Auch für das, was du nicht tust, bist du verantwortlich!

 

Seit meinem 16. Lebensjahr spende ich für verschiedene Hilfsorganisationen, vor allem nach Umweltkatastrophen. Aber im Februar dieses Jahres passierte es: der Blick eines Kindes traf mich mitten ins Herz. Ich hatte schon vorher viele Flyer von Hilfsorganisationen erhalten – und die Kinder taten mir leid. Aber diesmal war es anders. Ich wusste diesem Kind will ich beistehen. Es schaute mich auf dem Foto so vertrauensvoll an, dass es mich nicht mehr los ließ.

 

Trotzdem dachte ich 3 Tage lang darüber nach, ob ich wirklich godmother werden wollte, denn für mich ich das eine Bindung und Verpflichtung für ein ganzes Leben. Aber tief drinnen im Herzen war es schon entschieden: Ich nahm Kontakt auf zur SOS-Organisation in München und erhielt bald die frohe Nachricht, dass ich nun godmother „meines“ Kindes war.

 

Noch ist es ein Traum für mich, die Kleine einmal zu sehen und mit ihr reden zu können. In 2009 gehe ich in Altersteilzeit. Spätestens 2010 möchte ich nach Südafrika reisen. Bis dahin werde ich meine Englisch-Kenntnisse wieder auffrischen und Setswana lernen. Ich möchte dem Kind zeigen, dass ich mich für seine Gedanken und Wünsche interessiere und besitze bereits eine Setswana-CD. Noch habe ich nicht die Zeit, mich intensiv mit Tswana zu befassen (ab 2009), sondern konzentriere mich vorerst auf Englisch. Ich würde der Kleinen gerne Südafrika von der schönsten Seite zeigen. Inwieweit ich das in Absprache mit der SOS Organisation verwirklichen kann, weiß ich noch nicht.

 

Ich bin sehr neugierig auf Südafrika und habe gerade einen Bildband und eine DVD in einem Internetkaufhaus ersteigert.

 

Bisher habe ich kleine Geschenke wie Stickers, Sticker-Alben, Notizblöckchen, Malbücher, kleine Bilderbüchlein usw. – und natürlich viele schöne Grußkarten nach Afrika geschickt. Ich beschenke nicht nur meine Kleine, sondern auch ihre SOS-Schwester, die 2 Jahre älter ist und immer wieder auch andere Kinder. Es ist sehr wichtig, dass Kinder sich als individuelle kleine Persönlichkeiten wahrgenommen fühlen.

 

Mein Keller ist gefüllt mit Kartons voller Spielsachen (Ufos und Styropor-Flieger zum Abschießen, Schreibmäppchen + Lineale, Malbücher, Buntstifte, Notizblöckchen, lustige Kugelschreiber, Puzzles, Perlen zum Basteln usw. usw. usw.). Das habe ich alles in den letzten Wochen im Internet zusammengekauft und von Kollegen einen Sack voll Plüschtiere bekommen. Schön wäre es, einen Sponsor für die Transporte nach Afrika zu finden. Die Geschenke sind ja schon da, aber die Portokosten nach Afrika sind sehr teuer. Obwohl ich ab Oktober (Beginn meiner Altersteilzeit) ein stark vermindertes Gehalt habe, werde ich weiterhin die Kinder beschenken.

 

Vor Weihnachten geht ein großes Paket zum Kinderdort in Südafrika - das wird zwischen 50,-- bis 80,-- € Portogebühren (je nach Gewicht) kosten. Wie ich mich kenne, werden es eher 80,-- € sein.

 

Allein kann man nur wenig bewirken. Deshalb bin ich dankbar, Ulrike über das Internet kennen gelernt zu haben. Sie hat mich spontan zunächst in Kleinigkeiten unterstützt – erst mit hilfreichen Links, um mehr über Afrika zu erfahren. Dann kamen wir immer mehr in Kontakt. Ulrike ist eine vielbeschäftigte Geschäftsfrau. Doch trotz Stress und überquellender Mailbox nahm sie sich die Zeit, mich zwischendurch mit positiven Antworten zu ermuntern und zu unterstützen. Gäbe es solche Menschen nicht, würde nicht viel passieren. Das macht mir Hoffnung. Die nächste Aktion wird ein großes Paket mit Süßigkeiten sein, das wir gemeinsam an das SOS-Kinderdorf schicken.

 

Es wird Kritiker geben, die gerade jetzt, wo in Afrika die Flut viele Menschen hilflos im Elend zurück ließ, darauf hinweisen, dass dort Hilfe angebracht wäre. Das stimmt, und das eine schließt das andere nicht aus. Mein persönlicher Einsatz – über das Finanzielle hinaus – soll jedoch künftig sein, dass Kinder, die ihr kleines, armes Leben nicht umtauschen können etwas Freude in ihrem Leben haben. Der Körper muss essen und trinken, um überleben zu können – aber die Seele braucht Freude, Trost und Beistand. Ein wenig will ich dazu beitragen, das zu erreichen. Ich bin kein besserer Mensch als andere – und ich hoffe so sehr, dass andere Menschen sich anschließen werden, denn wirklich JEDER kann etwas tun – und nichts ist zu wenig.

 

Ich möchte ab 2009 nicht nur die Kinder im SOS-Kinderdorf in Südafrika beschenken, sondern auch Sachspenden für die Ghetto-Kinder in Afrika sammeln. Deutsche sind hilfsbereit, aber skeptisch. Sie wollen sicher sein, dass ihre Spenden auch wirklich ankommen. Wenn das gewährleistet ist, kann ich ganz bestimmt noch viel mehr Sachen bekommen – und deshalb ist eine Zusammenarbeit mit Menschen, die vor Ort die Spenden dort hinbringen, wo sie gebraucht werden, sehr wichtig.

 

Allein kann ich aber die Portokosten nicht aufbringen. Gerne bin ich bereit, eine Kopie des Paketabschnittes an die www.kapstadt.org zu schicken (ich bin selbst ein skeptischer Mensch). Ich bin nur durchschnittlich – aber ich habe wichtige Eigenschaften: ich bin zuverlässig, beharrlich, gebe nicht auf und glaube an das, was ich tue.

 

Hätte ich den Flyer mit meiner Kleinen nicht bekommen, würde es diesen Artikel und meine Aktionen nicht geben.

 

Zufall? Ich denke NEIN

 

Falls Sie mir helfen möchten, so schreiben Sie mich über folgendes Formular an. Ich werde mich bei Ihnen sofort melden und Ihnen meine Kontaktdaten übermitteln.

 

Freue mich auf Ihr Anschreiben

 

 

  • Der Transport von Hilfsgütern ist das grösste Problem !!! Wer helfen kann und möchte, sollte sich bei uns melden.
  • SOS-Kinderdörfer

 

 

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