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Kapstadt Reisebericht - Südafrika Urlaubserlebnisse - Tagbuch einer Südafrika Reise
3. Dezember 2006, 19. Tag
Am vorletzten Tag, dem 1. Advent, gingen wir zwar nicht auf den Weihnachtsmarkt, aber immerhin auf den Greenpoint Market. Wir wollten noch etwas Kunst für unser neues Wohnzimmer in Elmshorn kaufen. Und wir waren sehr erfolgreich. Es gab so viele schöne Dinge dort zu kaufen. Im Handeln waren wir wohl noch viel zu schlecht. Aber dennoch haben wir einiges erstanden, mit dem wir sehr zufrieden sind. Wir haben uns zwei Ölbilder auf Leinwand geholt in sehr leuchtenden, aufmunternden Farben (man darf nur nicht fragen, was das Rahmen in Deutschland kostet).
Außerdem haben wir uns zwei Marmorfiguren gekauft, beide ca. 30 cm hoch und recht schwer. Alles in allem sehr schön.Nach dem Besuch auf dem Markt machten wir uns auf, noch einmal einige Lieblingsorte aufzusuchen. Leider war das Wetter an diesem ersten Advent sehr rau. Es stürmte und manchmal regnete es auch. Wir fuhren noch einmal den Chapmans Peak Drive entlang, der auch bei Regen beeindruckend war, nach Simons Town. Dieses Mal fuhren wir jedoch direkt zum Boulders Beach.
Dort kann man direkt zu den Pinguinen gehen. Schade, dass ich keinen Badeanzug dabei hatte, denn dann hätte ich mit ihnen schwimmen können. Aber auch so war es schön dort. Ich konnte durch das Wasser waten und mit den Pinguinen zusammen auf einem Felsen sitzen. Die saßen nur wenige Zentimeter von mir entfernt und fühlten sich gar nicht gestört. Auch Jörg saß mit einem Pinguin zusammen auf der Bank.
Am Boulders Beach ist es auch nicht so voll wie am Foxy Beach. Sehr viel angenehmer. Auch zum Kap der guten Hoffnung fuhren wir noch einmal. Wir wollten eine Wanderung machen, die wir bei unserem ersten Besuch nicht geschafft haben. Zu Beginn schien auch noch die Sonne, aber Wind war unheimlich stark. Der Weg führte über einen Steg und manchmal war schwierig, nicht einfach wegzufliegen. Leider fing es dann auch noch an zu regnen. Der Regen peitschte uns so ins Gesicht und an die Sachen, wir waren sogleich pitschnass. Richtig kalt und ungemütlich war das. Der Wind wurde auch immer schlimmer, so dass wir etwas resigniert umkehrten und zurück nach Kapstadt fuhren. Schade, gern hätten wir uns das Kap noch einmal genauer angeschaut.
Da gab es wirklich so viele schöne Stellen, so viele Möglichkeiten zu wandern und Fotos zu machen. Aber andererseits war es der erste Tag, der so wirklich ungemütlich war, so dass wir uns sehr glücklich schätzen konnten. Abends waren wir schick essen und vertilgten haufenweise Sushi. Lecker. Und zu angenehmen Preisen. In Deutschland ist Sushi ja doch schon eine teure Angelegenheit. So neigte sich auch der letzte Abend in Kapstadt dem Ende zu...
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Kapstadt Reiseberichte Südafrika Urlaubstagebuch - Erlebnisse von Reisen in Südafrika
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