|

Garden Route von Südafrika - Reisebericht Kapstadt
27. November 2006, 13. Tag
Den Morgen nutzten wir einmal, um ihn so richtig zu vertrödeln. Wir aßen ausgedehnt Frühstück. Waren einkaufen und saßen dann im Garten, um zu lesen und zu schreiben bis es Mittag gab. Es war herrlich einmal nichts zu tun. Im Garten besuchte uns noch ein Dassie, der auf dem Baum saß und fraß. Ganz schön flink diese possierlichen Tierchen. Um 14.00 Uhr wurden wir von einem Jeep zu unserer Safari (R 450 pro Person) im Schotia Game Reserve abgeholt. Dieses Privatreservat grenzt an den Addo Elephant Park. Unsere erste Safari hat uns Spaß gemacht. Wir wurden alle auf die Safari-Autos verteilt und los ging es. Zunächst in den Bereich der Pflanzenfresser (ja, man fühlte sich ein wenig wie im Jurassic Park).
Im Schotia Game Reserve leben die Tiere wahrscheinlich auch nicht ganz naturgetreu, aber auch hier gilt: Besser als im Zoo oder tot. Wir sahen sehr viele Antilopenarten (Springbock, Kudu usw.), entdeckten eine Gruppe Giraffen, Zebras, spürten das Nashorn auf, sahen im See ein Nilpferd schwimmen... Insgesamt sehen die Tiere frei doch sehr schön aus. Ohne Zaun und Zwang. Das ein oder andere wurde uns zu den Tieren erklärt und schon war es Zeit ins Camp zu fahren: Teatime!
Es gab ein Lagerfeuer (auf den Autos war es durch den Fahrtwind nämlich recht kühl), Kaffee und Tee sowie frisch über dem Feuer zubereitetes, süßes Brot. Sehr lecker und ich konnte mich nur zwanghaft stoppen mich damit voll zustopfen. Nach dem Kaffeetrinken ging es auf Löwenjagd. D. h. wir fuhren in das extra abgeteilte Löwengehege. Zuerst begegnete uns nur Futter (Zebras, Antilopen usw.). Wir brausten fast eine Stunde lang alle Wege ab. Keine Löwen. Irgendwann wurde über Funk durchgegeben, man könne die Löwen nur von draußen sehen. Also wir wieder raus aus dem Gehege. Das war für alle etwas enttäuschend, denn nun sahen die Löwen wieder aus wie im Zoo -- nämlich hinter dem Zaun.
Glücklicherweise trotteten diese irgendwann weiter. Wir also wieder rein ins Gehege und siehe da: Wir waren den Löwen auf einmal ganz nah. Einer lag keine 5 m von unserem Auto entfernt. Sehr schöne Tiere sind. Und sie ohne Gitter und Scheibe ganz nah zu sehen war schon ungewöhnlich. Nach der Löwenjagd gab es endlich auch für uns Futter. Im Camp wartete wieder ein gemütliches Lagerfeuer und alle nahmen erst einmal einen Drink zu sich. Das Abendessen war auch sehr lecker und reichlich.
An unserem Tisch saßen zwei Hamburger und so gab es auch gleich reichlich Stoff zum Erzählen, als sie hörten, dass wir bald in den Raum Hamburg ziehen. Gegen 21.00 Uhr fuhren wir durch den nun dunklen Park wieder raus und sahen noch das ein oder andere Tier. Von Peter, unserem Rancher, wurden wir auch zurück nach P. E. gebracht. Immer wenn es auf der Straße eine ärgerliche Situation gab, sagte Peter in einem sehr ironischen Ton: "That's our new South Africa!". Auch hier schien jemand reichlich frustriert zu sein.
Als Peter allerdings hörte, dass wir auch noch in den Addo Elephant Park fahren, gab er uns noch einige gute Tipps, wo wir wann zu sein haben, um z. B. Hyänen zu sehen.
Und hier geht der Reisebericht aus Kapstadt Südafrika weiter! >>>>>
Kapstadt Reiseberichte Südafrika Urlaubstagebuch - Erlebnisse von Reisen in Südafrika
Die rote Schrift zeigt Ihnen, wo Sie sich gerade befinden!
|