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Südafrika
Reisebericht Kapstadt Urlaubstagebuch
16. November 2006, 2. Tag
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Am Morgen bot sich mir ein wunderschöner Blick aus dem Flugzeugfenster auf die afrikanische Landschaft. Namibia zog in merkwürdigen Formen und Farben unter uns vorbei. Ich sah die großen gelben und z. T. roten Dünen der Wüste Namib.
Es gab Berge, Täler, und abstrakte Kunstwerke der Natur zu sehen, die sich in Worten nicht beschreiben lassen. Als wir die südafrikanische Luftgrenze passierten, wichen die Wüstenformationen langsam Feldern und später grünen Weinbergen.
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Reisebericht Südafrika
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Kapstadt Reisebericht |
Wir näherten uns langsam Kapstadt. Gespannt hielt ich Ausschau nach dem Tafelberg. Allerdings blieb mir der Anblick vom Flugzeug aus verwehrt. Über den Ozean flogen wir die Landebahn des Kapstädtischen Flughafens inmitten der Town Ships an. Endlich waren wir in Südafrika. Kaum traten wir aus dem Flugzeug, begrüßte uns die südafrikanische Frühsommersonne. Der erste Eindruck war ein sehr ordentlicher.
Alles wirkte sauber und geordnet, sogar sehr viel moderner als in London oder Rom. Wir brachten die Passkontrolle hinter uns und bekamen unser Visum für 3 Monate, bekamen schnell und vollständig unser Gepäck (ein wenig unsicher waren wir schon, ob das alles gut klappen würde von Düsseldorf über London nach Kapstadt) und holten die Schlüssel für unseren Mietwagen -- ein kleiner blitzblauer Fiat. |
Nachdem wir unser Gepäck verstaut hatten, konnte es mit unserem Abenteuer endlich losgehen. Die erste Herausforderung bestand darin, dass Jörg sich daran zu gewöhnen hatte, auf der linken Seite zu fahren. Das klappte aber alles hervorragend und so bahnten wir uns den Weg nach Kapstadt. Über die N2 ging es an den für mich schon vertrauten Anblicken von schiefen Wellblechhütten, spielenden schwarzen Kindern und großer Armut vorbei in das weiße Kapstadt. Den Weg in das Blencathra Guesthouse (Corner of De Hoop & Cambridge Avenue, Tamberskloof, Cape Town 8001) habe ich auf Anhieb wiedergefunden und freundlich wurden wir dort aufgenommen und begrüßt. Für mich war es ein Gefühl des Nachhausekommens und auch Jörg hat sich sofort in unserem schönen Zimmer Nr. 8 wohl gefühlt. Vom Badfenster aus kann man direkt auf den Tafelberg schauen und den Cable Way beobachten. Rechts des Tafelberges thronte der Lions Head über uns. Wenn man aus dem Schlafzimmerfenster schaute, glitzerte der Pool unter uns und man blickte auf blühende Bäume und hübsche Häuser.
Mit dem Auspacken hielten wir uns nicht allzu lang auf; wir wollten unseren ersten Sommertag sogleich nutzen.Also kauften wir uns im Supermarkt Wasser, Obst und Sandwichs und fuhren über die Signal Hill Road zum Fuße des Lions Head, um diesen sogleich zu besteigen. Es war ein herrlich, warmer und sonniger Tag. Der Berg lag entzückend vor uns. Auf den scheinbar im letzten Sommer abgebrannten Hängen blühten lilafarbene Blumen Watsonia. Es duftete stark nach würzigen Pflanzen und ätherischen Ölen. Einige Leute starteten mit ihren Pariagleitern vom Berg, andere machten ein Foto-Shooting für einen Sportkatalog. Der Weg auf den Berg wurde zunehmend anstrengender und auch anspruchsvoller.
Wir entschieden uns für die abenteuerlustige Variation. D. h., dass wir z. T. Leitern hinaufklettern mussten bzw. uns an Seilen und Ketten heraufzuziehen hatten, was dann aber auch ein Stolzgefühl erzeugte, als wir es erst einmal geschafft hatten. Auf dem letzten Stück hieß es ordentlich klettern von Stein zu Stein. Nach einer guten Stunde erreichten wir endlich den Gipfel des Lions Head und wurden mit einem hinreißenden Ausblick belohnt. Unter uns breitete sich Kapstadt in den leuchtendsten Farben aus.
Der Hafen, Signal Hill, auf der anderen Seite Camps Bay mit den gold-weißen Stränden im strahlend blauen Meer und gegenüber thronte der Tafelberg, der noch deutlich höher über uns lag. Wir genossendas kühle Lüftchen, machten Fotos und nach einer Weile ging es dann wieder bergab, was z. T. wirklich schwieriger war.
Unterwegs wurden wir des öfteren von sehr sportlichen Leuten überholt, die scheinbar jeden Tag einmal auf den Lions Head rennen und wieder herunter. Nun ja, wem joggen nicht genug ist...Anschließend holte uns die Erschöpfung vom Flug ein und schliefen ein Stündchen in unserem Zimmerchen, um dann später für das Abendessen einzukaufen.
Am Abend saßen wir auf der Terrasse, blickten über die Lichter von Kapstadt, aßen Straußenragout, was wir leider etwas zu zäh braten ließen und tranken einen leckeren südafrikanischen Rotwein. So ließen wir in aller Ruhe unseren ersten schönen Urlaubstag ausklingen und fielen anschließend sehr müde in unsere Betten, um dort endlich den vermissten Schlaf der letzten Nacht nachzuholen.
Und hier geht der Reisebericht aus Südafrika weiter! >>>>>
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