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Sterne aus unserem Weltraum - Das Universum - Milchstrasse
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Fotos von Sternen und der Milchstrasse
Sterne – Leuchtende Sterne, die Milchstrasse und Sternenbilder
Unsere Sterne im Universum sind Gasbälle wie unsere Sonne, auf denen Oberflächentemperaturen von mehreren 1000 Grad Celsius herrschen. Unsere Sonne hat beispielsweise rund 5800° an der Oberfläche, im Inneren jedoch rund 15 Millionen Grad. Sterne mit höherer Oberflächentemperatur sind bläulich, kältere rötlich. In Sternen finden Kernfusionsprozesse statt, anfangs wird Wasserstoff zu Helium verschmolzen. In späteren Stadien werden höhere Elemente synthetisiert, bis zum Eisen (Ordnugszahl 26). Danach kann durch Kernfusion keine Energie mehr erzeugt werden, der Stern ist am Ende seines Lebens angelangt und explodiert in bestimmten Fällen als Supernova.
Helligkeiten werden in Magnituden (Abkürzung "m" oder "mag" angegeben). Die hellsten Sterne haben etwa 1 mag, die schwächsten mit dem bloßem Auge sichtbaren 6 mag. Diese 5 Stufen entsprechen einem Faktor 100. Der Unterschied von 1 mag auf 2 mag ist also die 5. Wurzel aus 100, das ist 2,512. Hellere Objekte werden mit negativen Magnituden bezeichnet, also -1 mag, -2 mag usw. Der Vollmond hat -13 mag, die Sonne -27 mag.
Manchmal kreisen zwei Sterne umeinander, man nennt dies physische Doppelsterne. Stehen zwei Sterne nur scheinbar beieinander, aber einer ist nahe und der andere weit weg, so spricht man von optischen Doppelsternen.
Sternbilder sind von Menschen erdachte Gruppen von Sternen, die in unterschiedlichen Kulturen zum Teil gleich, zum Teil unterschiedlich sind. Die Internationale Astronomische Union (IAU) hat insgesamt 88 Sternbilder definiert, von denen von Deutschland aus ca. 66 im Laufe eines Jahres beobachtet werden können.
Von den Sternbildern muß man die Sternzeichen unterscheiden. Diese spielen in der Astrologie eine Rolle. Sie sind 12 jeweils 30 Winkelgrad große Bezirke am Himmel, durch die die Sonne, der Mond und die Planeten wandern. Vor 2000 Jahren waren Sternbilder und Sternzeichen in etwa identisch, da aber die Erdachse wie ein großer Kreisel einmal in rund 25800 Jahren einen großen Bogen am Himmel beschreibt und nur zu unserer Zeit fast exakt auf den Polarstern zeigt, so entfernen sich Sternbilder und Sternzeichen etwa alle 2150 Jahre um ein Sternzeichen. Man sagt auch, daß der Frühlingspunkt in rund 25800 Jahren einmal um die Ekliptik wandert. Die Ekliptik ist die scheinbare Bahn der Sonne um die Erde. Zu Frühlingsanfang steht sie im Frühlingspunkt.
Unser Sonnensystem besteht aus der Sonne, den Planeten, ihren Monden sowie Asteroiden und Kometen. Die Sterne, die wir mit unserem Auge sehen, befinden sich allesamt wie unsere Sonne in unserer Milchstraße. Sie ist eine Ansammlung von rund 100 Milliarden Sternen und sie hat einen Durchmesser von rund 100.000 Lichtjahren. Man schätzt, daß es im Universum rund 100 Milliarden Galaxien gibt.
Sterne kann man schon mit einfachen Mitteln fotografieren. Wenn man mit seiner Kamera mit lichtstarkem Film (z.B. 800 ASA) etwa 10 Sekunden lang eine Himmelsregion belichtet, so kann man hellere Sterne als Punkte erkennen. Belichtet man länger, z.B. 3, 5, 10 oder 30 Minuten, so sieht man mehr oder weniger lange Striche. Daher nennt man diese Art von Aufnahmen auch Strichspuraufnahmen.
Wenn man mit dem Teleskop Sterne fotografieren will, so braucht man eine gute Nachführung. Das Teleskop muß sehr genau auf den Himmelsnordpol ausgerichtet sein.
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