Südafrika Pelikane - Der Pelikan aus Kapstadt - Südafrika

 

Pelikane in Kapstadt - Garden Route - Südafrika - Vogelbeobachtung

 

Der Pelikan gehört der Klasse der Aves (Vogel) an. Er gehört zur Familie der Pelecanidae (Pelikane) und der Art Pelicanus occidentailis. Man findet ihn in Südafrika in vielen Regionen an, besonders in Flussmündungen. Er kommt in allen Küsten- und Binnengewässern von Kapstadt – Südafrika vor.


Besonders ist in Kapstadt und Umgebung der Rosapelikan (P. onocrotalus) vertreten. Im Grunde ist er ein weisser Pelikan, der nur zur Brutzeit seine Farbe ändert. Anhand der gefärbten Gesichtshaut, kann man seine Paarungsbereitschaft erkennen. Seine Gattung ist in weiten Teilen von Afrika anzutreffen.


In ganz Afrika kommen zwei Arten von Pelikanen vor:


  • Rötelpelikan
  • Rosapelikan


Der Rosapelikan ist in der Umgebung von Kapstadt, in der Nähe von Bloubergstrand im Flamingoflei, zu bewundern. Da Flamingoflei ein Wassernaturreservat ist, kann man ihn leider nur von der Umzäunung mit einem Fernglas aus beobachten. Eine Möglichkeit ihn mit einem Boot zu besuchen besteht. Es gibt einige Bootsverleiher in Bloubergstrand, Table View oder Milnerton.


Bitte nähern Sie sich jedoch den Pelikanen nicht zu nah. Sie stören damit auch andere Brutvögel! Falls Sie Pelikane in ihrem Brutrevier antreffen, so halten Sie einen Abstand von mindestens 300 Meter. Falls Sie näher an die Nester kommen sollten, so ergreift der Pelikan die Flucht. Bei der Flucht werden oftmals die Eier verletzt und es kann vorkommen, dass der Pelikan sein Nest nicht mehr aufsucht und seine Bruteier ohne weitere Beachtung zurück lässt, weil sein Nest ihm nicht mehr sicher genug erscheint.


Der Pelikan lebt gerne in der Nähe vom Meer, Flussmündungen und Seegebiete, sowie die Feuchtgebiete wie Moore und Sümpfe. Er erreicht eine Körperlänge von 1,20 Meter und seine Flügelspannweiter beträgt ca. 3m Meter. Sein Gewicht liegt zwischen 4 bis 13 kg, je nach Pelikanart. Pelikane gehören mit zu den grössten flugfähigen Vögeln auf der Welt.


Wenn ein Pelikan in die Lüfte startet, so muss er wegen seinem Gewicht einen grossen Anlauf nehmen. Wild schlagen seine Flügel bis er sich in die Luft erhebt. Er ist ein eleganter Segler, sobald er seine Fluggeschwindigkeit erreicht hat. Sein langer Kopf mit dem riesigen Schlabel liegt beim Fliegen auf seinen Schultern.


Der Pelikan ist ein sehr guter Fischer. Im Fliegen erspäht er Fische und hat eine spezielle Sturzflugtechnik entwickelt. Er stürzt sich aus 20 Meter Höhe auf seinen Fisch. Kurz vor dem Wassereintritt bremst der Pelikan seinen senkrechten Sturzflug ab. Er winkelt seine Füsse und Flügel an und sein langer Schlabel greift ins Wasser, um den Fisch zu fangen. Sollte er den Fisch nicht sofort fangen, so ist er auch in der Lage ihm nachzutauchen. Wenn er den Fisch gefangen hat, so hält sein Kehlsack den Fisch gefangen. Er lässt bei geschlossenen Schnabel das Wasser austreten und schluckt anschliessend den Fisch herunter.


Der Pelikan hat eine weitere Fangtechnik in der Gruppe entwickelt. Mehrere Pelikane bilden eine Kette und treiben mit ihrem Körper und den grossen Ruderfüssen die Fische in Richtung Ufer. Mit ihren grossen Schnäbeln greifen sie nach den Fischen, sobald sie der Meinung sind, dass sich der Fischfang lohnt.


Wie Sie auf den Bildern gut zu erkennen, hat der Pelikan einen riesigen Schnabel, der eine Länge von bis zu 45 cm erreicht. Sein Schnabel ist in der Lage bis zu 13 Liter Wasser aufzunehmen! In der Brutzeit verändert sich die Farbe vom Schnabel.


Der Pelikan liebt die Gemeinschaft und brütet in großen Kolonien. Seine Nester werden direkt auf dem Boden oder in Büschen gebaut. Einige andere Arten brüten auch auf Bäumen. In der Regel werden 1 - 3 Eier vom Männchen und Weibchen ausgebrütet. Die Brutzeit beträgt ca. 4 Wochen. Nach 9 Wochen verlassen die Jungen ihr Nest. Nach 2 Jahren ist der Jungpelikan geschlechtsreif. Pelikane werden sehr alt. Sie erreichen in freier Natur ein Alter von bis zu 35 Jahren. Einige Zoos berichten von Pelikanen, die in Gefangenschaft ein Alter von über 50 Jahren erreicht haben.


Rötelpelikane

Der Rötelpelikan besitzt eine zartrosa Farbe. Seine Größe beträgt ca. 125 – 135 cm. Sein Gewicht beträgt bis 7 kg. Er brütet 2 bis 3 Eier aus. Die Brutzeit beträgt 30 Tage. Die jungen Rötelpelikane sind nach 3 Jahren Geschlechtsreif.


Weltweiter Bestand

Der weltweite Bestand der Pelikane ist sehr gefährdet, besonders durch verschiedene Umweltgifte wie DDT. Durch den natürlichen Nahrungskreislauf gelangt dieses Gift in die Eierschalen der Pelikane. Die Stärke der Eierschalen werden so dünn, das sie nicht mehr brutfähig sind. Ein weiterer Faktor ist die Umweltverschmutzung, da viele Flüsse von verschiedenen Firmen als Müllentsorgung missbraucht werden. Der Lebensraum der Pekikane wird auf weinige Gebiete auf der Erde eingeschränkt und somit ist ihr Fortbestand sehr gefährdet.


Pelikanarten

Familie der Pelikane (Pelecanidae) besteht aus sieben Arten. Wir unterteilen sie in zwei Gruppen. Die erste Gruppe brütet auf dem Boden und die zweite Gruppe der Pelikane brütet in Bäumen oder grossen Büschen. Beide Gruppen unterscheiden sich im Aussehen und Brutverhalten.

 

 

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 Pelikane - Pelican - Pelicano - Kapstadt - Südafrika Bilder

Pelikan

 

 

 Pelikane - Der Pelikan aus Kapstadt - Südafrika

Schnabel vom Pelikan

 

 Pelikane - Der Pelikan aus Kapstadt - Südafrika Vogelwelt - Bilder

Rosapelikan


 

 

Gruppe 1

  • Brillenpelikan (Pelecanus conspicillatus)
  • Rosapelikan (P. onocrotalus)
  • Krauskopfpelikan (P. crispus)
  • Nashornpelikan (P. erythrorhynchos)


Gruppe 2

  • Brauner Pelikan (P. occidentalis)
  • Rötelpelikan (P. rufescens)
  • Graupelikan (P. philippensis) - Sri Lanka




Wo kann man Pelikane auf der Welt sehen?


Pelikane kommen auf allen Kontinenten auf der Welt vor, wie in:

 

  • Südafrika (Rötelpelikan - Rosapelikan)
  • Afrika (Rötelpelikan - Rosapelikan)
  • Ostafrika – (Seengebiete – Rötelpelikane)
  • Madagaskar (Rötelpelikane)
  • Sri Lanka
  • Südeuropa (Grenze Frankreich-Spanien)
  • Südosteuropa
  • Südostasien
  • Karibik- und Pazifikküsten von Nord-, Mittel- und Südamerika


Zuchterfolge in deutschen Zoos:

 

  • In europäischen Zoos wurde vergeblich versucht den Rötelpelikan zu züchten. Der Ruhrzoo Gelsenkirchen gelang es als ersten Zoo in Deutschland den Vogel nachzuzüchten!

 

Unser Tipp:

 

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