Baobab Baum - Baum des Lebens – Kapstadt – Südafrika Fotos

 

Baobab Baum - Baobab Tree - Affenbrotbaum (Adansonia digitata) aus Südafrika

Sangha - Baobabs - Adansonia digitata

 

Südafrika Botanik

 

Der majestätische Affenbrotbaum - Baobab Baum - ist das Wahrzeichen der Provinz Limpopo in Südafrika. Der Ältestensrat der Stämme, Medizinmänner und andere Persönlichkeiten hielten in der Vergangenheit ihre Sitzungen unter dem besagten heiligen Baum, um vom Geist des Baumes beflügelt zu werden, sowie die richtigen Entscheidungen zu treffen.

 

 

 

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Kruger Nationalpark Botanik - Baobab Baum - Flaschenbaum

Baobab Tree

 Baobab Baum - Baobab Tree - Affenbrotbaum (Adansonia digitata) aus Südafrika

Baobab Baum

 Baobab Baum - Botanik im Kruger National Park in Südafrika

Baobab Baum

 

 

 

 

Affenbrotbaum - Baobab Baum

 

Der Baobab Baum hat verschiedene Namen in Afrika, wie Flaschenbaum - Monkey-bread tree – Affenbrotbaum – Zitronnenbaum – Weinsteinbaum. Er gehört zur Gattung der Wollbaumgewächse. Der franzözische Naturforscher Michel Adanson entdeckte den Baum, daher stammt der lateinische Name: Adansonia digitata.

 

Der Baobab Baum ist einer der mächtigsten Bäume in Afrika und erreicht ein Alter von 1000 bis 4000 Jahren. Sie sind in Südafrika und anderen Teilen von Afrika anzutreffen. Der abgebildete Boabab Baum stammt aus dem Kruger Nationalpark und soll 2.500 Jahre alt sein.

 

Der Baobab Baum hat in Südafrika mystische Bedeutung und aus diesem Grund bei vielen Naturvölkern einen besonderen Stellenwert. Viele Südafrikaner ziehen den Baobab Baum auch als Bonsai gross, wofür er hervorragend geeignet ist.

 

 

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 Baobab Frucht - Kruger Nationalpark Botanik

Frucht vom Baobab Baum

Frucht vom Baobab Baum - Botanik im Kruger Nationalpark 

Frucht vom Baobab Baum

Baobab Baum Blätter - Kruger Nationalpark Botanik - Bilder 

Blätter vom Baobab Baum

 

 

Der Baobab Baum wird in Afrika auch Baum des Lebens genannt. Dies hat einen speziellen Grund, weil die Landbevölkerung einen Grossteil ihres täglichen Bedarfes von diesem Baum bezieht.

 

Er sieht wie ein Baum aus, der verkehrt herum eingepflanzt ist. Eine afrikanische Legende besagt, dass der Teufel den Baum verkehrt herum eingepflanzt haben soll! Er erreicht eine Grösse von bis zu 20 Meter. Der Baumumfang beträgt ca. 10 Meter. Unter seiner 10 bis 20 cm dicken Rinde speichert der Baobab Baum das Lebenselexier “Wasser“, was in weiten Teilen von Afrika lebensnotwenig ist. Der Baum ist in der Lage bis zu 140.000 Liter Wasser zu speichern, die er in der Regenzeit gesammelt hat. Damit ist er für die Bevölkerung in regenarmen Gebieten ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Seine Früchte sehen gurkenförmig aus und erreichen eine Länge von ca. 40 cm. Das Fruchtfleisch schmeckt säuerlich und hat eine weisse Farbe. Das Innere des Baumes besteht nicht aus Holz sondern aus Fasern.

 

Der Baum hat im Jahr nur 5 Monate Blätter. Sobald die Regenzeit in Afrika vorbei ist und es heisser wird, wirft er seine Blätter ab, um sich dadurch vor Austrockung zu schützen. Während der Blütezeit hat der Baum wunderschöne weisse, cremefarbige Bläten, die jedoch einen unangenehmen süßlichen Aasgeruch besitzen.

 

Zur Befruchtung des Baumes tragen die Flughunde in Südafrika einen wesentlichen Faktor mit bei. Die Fledermäuse besuchen während der Blütezeit den Baum. Ohne die wertvolle Arbeit der Fledermaus wäre der Fortbestand dieses Baumes nicht mehr gewährleistet, da sie die weiblichen Baobab Bäume mit dem Samenstaub der männlichen Baobab Bäume befruchten.

 

Für die Naturvölker in Afrika hat der Baum noch weitere wichtige Vorteile. Sein Material wird auch als Nahrung, Kleidung, Dachbedeckung und die Samen als Süssigkeit für Kinder verwendet. Die roten Samen, die eine Grösse von ca. 10 mm erreichen schmecken sauer, was die Kinder sehr mögen.

 

Teilweise wird der Samen geröstet und eine Art Kaffee gebrüht. Die Ureinwohner stellen aus dem Holz Schmuckstücke, aber auch Kochgeschirr her. Auch werden Seile und kleine Schnüre kunstvoll geflechtet. Matten, Seife, Kisten, Körbe, Netze und Aufbewahrungsmittel für Lebensmittel hergestellt. Die jungen Blätter und Triebe auch gerne gegessen. Die Samen sind ölhaltig und aus ihnen werden Brennstoffe produziert. Aus dem  fleischigen Teil der Früchte auch Bier hergestellt. Für die Herstellung von Klebstoff verrührt man den Blütenstaub mit Wasser zu eine Art von Brei, bis er klebrig ist. Aus bestimmten Teilen der Rinde wird auch Seife hergestellt. Falls im Dorf zu viele Insekten vorhanden sind, so wird die Rinde des Baumes verbrannt und gilt als Abwehrmittel gegen Mücken.

 

Auch werden Teile des Baumes als Naturmedizin verwendet. Es werden damit Nierenleiden, Erkrankungen der Atemwege, Leberentzündungen, Durchfallerkrankungen, Asthma, Pocken, Masern, Grippe, Zahnentzündungen, Malaria und andere Erkrankungen damit behandelt. In Regionen wo keine ärztliche Behandlung vorhanden ist, wird der Baum als Urwaldapotheke angesehen.

 

 

Elefanten sind die grössten Feinde, des mittlerweile bedrohten Baobab Baumes. Während der Trockenzeit reissen sie mit ihren Stosszähnen grosse Stücke des Baumes auf, um an die wassergetränkten Fassern des Baumes zu gelangen. Dadurch entstehen grosse Löcher, die teilweise dazu führen, das der Baum vernichtet wird. In manchen Naturschutzgebieten, wo die Population der Elefanten stark zugenommen hat, sind die Bestände der Affenbrotbäumes nahezu ausgestorben.

 

 

Waum wird der Baum auch Flaschenbaun genannt?

 Der Affenbrotbaum speichert wie eine Flasche Wasser! Daher der Name Flaschenbaum! Der Name wird jedoch nur im Volksmund so verwendet. Der richtige Flaschenbaum (Beaucarnea recurvata) kommt aus Mexiko und Texas und wird auch Elefantenfuß oder als Wasserpalme bezeichnet.

 

Warum wird der Baum auch Affenbrotbaum genannt?

Die 40 cm langen Früchte haben ein grünliches Aussehen und haben Ählichkeit mit einem Affenschwanz. Paviane fressen gerne die Früchte. Daher wohl der Name Affenbrotbaum.

 

Warum wird der Baum auch Weinsteinbaum genannt?

Das Fruchtfleisch um den Samen wird an Stelle von Weinstein zum backen verwendet, daher der Name Weinsteinbaum.

 

Warum wird der Baum auch Zitronnenbaum genannt?

Das Fruchtfleisch ist säuerlich und reich an Kalzium, Vitamin C und Vitamin B. Aus dem Fruchtfleisch wird gerne ein Getränk hergestellt, was vom Geschmack Ähnlichkeit mit Zitronensaft hat. Das Getränk ist ein hervorragender Durschlöscher und noch gesund dabei! Auch wird das Fruchtfleisch als Zugabe für Babynahrung verwendet. Es verhindert Fieber und entwickelt sich wie eine Art Joghurt, wenn es unter Milch gerührt wird. Das Baby oder Kleinkind bekommt dadurch keine Blähungen und verhindert so einen Wasserbauch!

 

Wo kann man den Boabab Tree – Affenbrotbaum in Südafrika sehen?

 

In Südafrika finden Sie den Affenbrotbaum in der Nordprovinz vor. Weite Teile der Nordprovinz (Northern Province) sind ein Eldorado für Naturliebhaber. Für Wanderer und Vogelliebhaber bietet die Provinz vieles, wie Wasserfälle, Forellenbäche und riesige Orangenplantagen. Die Urwälder beherbergen viele Wildpfanzen, wie auch die Baobabs Bäume – die Riesen des Urwaldes. Neben den Affenbrotbäumen finden Sie in dieser Region auch die Baumriesen wie Rooi Houte und Stinkwoold.

 

In diesem Gebiet lebt das Volk der Lobedu mit seiner legendären Regenkönigin Modjadji (Herrscherin des Tages). Die Regenkönigin Queen Modjadji V wurden mystische Kräfte zugeordnet. Selbst der offizielle Wetterdienst in Südafrika und Nelson Mandela waren von ihren Wettervoraussagen sehr beeindruckt. Sie ist leider im Alter von 64 Jahren im Jahr 2001 an Herzversagen gestorben. Ein nahegelegener Regenwald soll nach ihr benannt werden sein. In nördlicher Richtung von Louis Trichard befindet sich die Baobab Contry!

  

Weltweit gibt es acht verschiedene Arten vom Baobab Baum, wovon sechs Arten von der Insel Madagaskar stammen.

 

 

  • Adansonia digitata (Baobab aus Afrika)
  • Adansonia perrieri
  • Adansonia madagascariensis
  • Adansonia rubrostipa
  • Adansonia suarezensis
  • Adansonia za
  • Adansonia grandidieri
  • Adansonia gibbosa – Australien
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    Baobab Tree - Krügerpark - Krüger Nationalpark in Südafrika - Bilder

    2.500 Jahre alter Baobab Baum

     

     

     

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