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1994 wurden acht versteinerte Fische gefunden, die jedoch von der Qualität nicht herausragend waren. Sie erhielten den Namen "Nelson" vom damaligen Präsidenten Nelson Mandela. Die Funde gerieten schon in Vergessenheit, als 2005 ein südafrikanisch-britisches Forschungsteam in den Cedarbergen vor den Toren von Kapstadt ein weiteres, aber sehr gut erhaltenes Knochenfisch-Fossil gefunden haben. Das Team bestand aus Mitarbeitern der Universitäten Leicester ( England ) und Stellenbosch ( Südafrika ).
Das gefundene Fossil ist so gut erhalten, dass innere Organe, Schuppen und die Fischaugen gut sichtbar sind. Der Fossilabdruck ist sehr dünn, aber man kann die Details gut erkennen. Man schätzt das Alter des Fundes auf ca. 450 Millionen Jahre. Durch den Fund kann die Forschung die Evolution der Wirbeltiere besser verstehen und erforschen. Das Forschungsteam geht davon aus, dass man den ältesten Fisch von Afrika gefunden hat.
Vor 450 Millionen Jahren war Südafrika noch von der Eiszeit geprägt. Dies beweissen Schleifspuren auf dem Tafelberg. Der Lebensraum des Knochenfisches war seichtes Wasser, von kleinen Tümpeln oder Bachläufen, die vom schmelzendem Eis versorgt wurden. Da auf dem Fossilabdruck keine Zähne sichtbar sind, nimmt man an, dass dieser Fisch sich von Aas ernährt hat.
Weitere Informationen über Südafrika:
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Zu den kältesten Regionen im Devon vor weniger als 410 Millionen Jahren gehörte Südafrika! Es befand sich zu jener Zeit unter dem Südpol, wie unter anderem Vereisungsspuren auf dem Tafelberg bei Kapstadt zeigen.
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Weitere Informationen über die Eiszeit in Südafrika und dem Klimawandel auf unserer Welt finden Sie auf folgender Internetseite: Eiszeit Südafrika und Klimawandel
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Der ältestes versteinerte Fisch ( Haikouichthys ercaicunensis ) wurde 1999 in China gefunden und sein Alter wird auf 530 Millionen Jahre geschätzt.
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Lebende Fossilien wurden (Coelacanthiden – Quastenflossler) in Südafrika gefunden. Coelacanthide sind ca. 70 Mio. Jahre alt. Sie galten als ausgestorben, bis einer 1938 vor Madagaskar von einem Fischer gefangen wurde. Im Jahre 1938 hat ein Fischer vor der Mündung des Chalumna-Flusses einen sehr seltsamen 1 ½ Meter langen Fisch gefangen. Die Flossen waren nicht am Körper, sondern sie sahen fleischigen Quasten sehr ähnlich und auch der Schwanz des Fisches war sehr eigenartig. Es handelte sich um den als ausgestorben geglaubten Coelacanthide (Quastenflossler).
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