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In ca. 50 km Entfernung nördlich von der kleinen Stadt Springbok liegt Steinkopf. Ca. 100 km weiter das kleine Hafenstädchen Port Nolloth. Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt über den Pass Anenous, der hinter dem Örtchen Steinkopf liegt.
Port Nolloth ist wegen der Diamanten- und Kupfervorräte so berühmt geworden. Seine Geschichte fängt im Jahre 1854 an, als der Commandor Nolloth einen Umschlaghafen wegen dem Abtransport von Kupfer gegründet hatte.
Als Jack Carstens 1925 am Strand einen Diamanten findet, wird dieses kleine Städchen berühmt. Als der Diamantensucher Hans Merensky unter einem Felsbrocken über 400 Diamanten findet, startet wohl der grösste Diamantenrausch in Südafrika. Viele Abenteuerer finden den Weg in diese Landschaft und versuchen Ihr Glück zu finden.
Leider hatten die Abenteurer nur zwei Jahre Zeit, denn die südafrikanische Regierung verbot die private Diamantensuche und Ernest Oppenheimer und Hans Merensky erhielten die Rechte für die Diamantensuche direkt von der Regierung.
Durch diese neue Regelung fühlten sich die ansässigen Diamantensucher benachteiligt und gingen gegen die Regierung an. Nur mit Hilfe des Millitärs konnte dieser Aufstand gestoppt werden. Viele Personen mussten wegen dem Diamantenfieber sterben.
Der Hafen von Port Nolloth
Das Hafenbecken von Port Nolloth ist sehr flach und so konnten nie grössere Schiffe den Hafen anlegen. Viele kleine Fischer haben hier Ihren Stützpunkt und in erster Linie werden Langusten gefangen.
Der Ort selber ist nicht gerade eine Augenweide und man sieht Ihm nicht an, dass von hier aus Diamanten gesucht werden. Die Geschäfts- und Wohnhäuser sind sehr ärmlich aussehend und der Grossteil der Bevölkerung ohne Arbeit.
Neben den Langustenfischern sieht man eine Reihe von Diamantenbooten, die man Anhand der riesigen Sauggeräte schnell erkennt. Mit der Erlaubnis von De Beers dürfe private Firmen den Meeresboden nach Diamanten absuchen. Mit grossen Saugschläuchen wird der Sand und das Gestein abgesaugt und über riesige Wasserpumpen auf die Boote befördert. Dort gesiebt und gefiltert, in der Hoffnung, dass Diamanten von grosser Reinheit gefunden werden.
Weiter im Norden liegt der Fluss Oranje, der über viele Millionen von Jahren Diamanten in den Ozean gespült hat. Mehrere Tauchergruppen versuchen hier in der Tiefe von über 30 Metern Diamanten zu finden.
Alle gefundenen Diamanten müssen über das Büro von De Beers verkauft werden. De Beers sorgt für die Weiterverarbeitung der Diamanten und bestimmt, welche Diamanten für die Schmuckherstellung bestimmt sind oder für die Industrie weiter verarbeitet werden.
Auf hoher See hält sich De Beers jedoch selber das Recht vor Diamanten zu suchen. Riesige Schiffe saugen in über 100 Meter Tiefe den Meeresboden ab. Diese Schiffe bleiben mehrere Wochen oder Monate auf See und werden aus der Luft mit Lebensmittel versorgt. Die gefundenen Diamanten werden regelmaessig abtransportiert. Der Hafen von Port Nolloth ist für diese Schiffe zu klein ist und Sie legen die Heimathäfen Saldanha oder Kapstadt an.
Der National Park Richtersveld
Der wohl ursprünglichste Nationalpark liegt im Nordwesten von Südafrika und hat seinen besonderen Reiz, da er nur mit Geländewagen bereist werden kann. Kleine Berg- und sandige Tallandschaften säumen das Bild. In dieser Gegend wachsen die meisten Sukkulenten in der Welt.
Was sind Sukkulenten?
Sukkulenten sind eine Kakteenart. Die Anzahl der Kakteenfreunde lässt sich wohl kaum zählen. Kakteen und Sukkulenten haben seit ihrer Entdeckung eine riesige Anhängerschaft auf der ganzen Welt gefunden. Die Ausführung von Sukkulenten, Samen oder anderer Pflanzen aus Südafrika ist streng verboten!
Mit viel Glück können sie folgende Wildtiere bewundern:
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Hyänen
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Leoparden
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Antilopen
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Bergzebras
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Steinböcke
Sie erreichen den National Park über Vioolsdrif oder Port Nolloth.
Weitere Ausflüge in dieser Region:
Moffat Mission
Der schottische Missionar Robert Moffat gründete 1817 mit seiner Ehefrau Mary diese kleine Missionsortschaft. Sie liegt ca. 5 km von Kuruman an der Bundesstrasse R 31 entfernt. Seine Tochter heiratete in der Missionskirche den berühmten Forscher David Livengstone, der von der Missionstadt mehrere Expeditionen vornahm.
Witsands Nature Reserve
Besuchen Sie die 10 km lange Dünenlandschaft im Naturschutzgebiet. Sie liegt ca. 190 km von der Stadt Upinton. Sie erreichen das Gebiet über die Bundesstrasse R 64. Hinter dem Örtchen “Dorf Volop” biegt man auf die R 383.
Kuruman
Ca. 270 km von Upington liegt die kleine Wildweststadt. Es war die erste grosse Siedlung in dieser kargen Landschaft. Besuchen sie die grösste Quelle des Landes, die täglich über 20 Miollionen Liter reines Quellwasser liefert. Der See ist mit einem kleinen Park umsäumt.
Spitskop Reserve
In ca. 15 km Entfernung von dem Ort Upington erreichen Sie den Spitskop Reserve Park. Er liegt an der Strasse zum Kgalagadi Park. Der Park beherrbergt keine gefährlichen Wildtiere, ausser Schlangen. Sie können verschiedene Antiloparten in dieser Gegend sehen. Zebras, Orys und kleinere Wildtiere haben hier Ihr zu hause gefunden.
Augrabies Falls National Park
Der Park liegt ca. 310 km von der Stadt Springbok entfernt. Ein Besuch ist in der südafrikanischen Winterzeit von Vorteil, weil in der Sommerzeit hier Temperaturen von über 40 Grad herrschen. Auch können Sie einen Wasserfall nur in der Winterzeit bestaunen, der auf eine Breite von 50 m in eine Granitschlucht stützt.
Folgende Tiere können beobachtet werden:
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