Durban ist eine bedeutende Industrie- und Hafenstadt und zugleich der größte Ferienort an den Küsten Südafrikas.
Der grosse portugiesiche Entdecker und Seefahrer, Vasco da Gama, gab der Region Natal den Namen. In den Weihnachtstagen im Jahre 1497 sichtete er auf einer seiner Entdeckungsfahrten die Küste von Natal. So wurde die Region um Durban entdeckt. Die Stadt Durban hiess in früheren Jahren “Port Natal“. Der damilige Gouvernuer der Kapkolonie Bejamin d’Urban gab der Stadt erst 1835 den heutigen Namen - Durban.
Durban hat eine einzigartige gute Seelage und wird von einer grünen Halbinsel von dem indisichen Ozean geschützt. Die Stadt hat sich um die Bucht herum entwickelt. In Natal ist sie eine bedeutende Hafen- und Indusstriestadt und sogleich eine Urlaubsstadt mit vielen Angeboten.
Durban verfügt über grossartige Strände, wie den South und North Beach. Das Wasser ist warm und das Baden nicht gefährlich, da es mit Hainetzen bestückt worden ist. Jährlich finden viele Surferfeste statt, die sehenswert sind.
Als die ersten Siedler Durban entdeckten, war es ein Naturparadies. Es war Heimat von Flusspferden, Pelikanen und Kolonien von Flamingos. Die Bucht selber ein Naturhafen, jedoch mit einer geringen Wassertiefe. Erst in diesem Jahrhundert wurde die Bucht ausgebaggert und grössere Schiffe können den Hafen von Durban ansteuern.
Die Strassen in Durban sind sehr breit und die Stadtautobahn läuft zum Teil mit sechs Spuren. Die grossen Strassen führen bis zu der Zeit der Siedler zurück, die schon damals fortschrittlich dachten. In der Innenstadt von Durban konnten grosse Ochsenwagen auf der Strasse wenden.
Der Hafen von Durban ist der Höhepunkt dieser Stadt und Region. Mehr als die Hälfte des Frachtvolumens aller südafrikanischen Häfen wird in Durban abgewickelt. Folgende Güter werden umgeschlagen: Kohle, Zucker, Mais und viele weitere Güter aus aller Welt. Durban verfügt über einen grossen Containerbahnhof, wo viele Güter nach der Provinz Gauteng geliefert werden. Die Städte Johannesburg oder Pretoria verfügen über keine Wasseranbindung und alle Waren werden von Durban per Eisenbahn oder LKW geliefert.
Sehenswürdigkeiten in Durban
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Das Stadtbild von Durban besteht aus Wolkenkratzern, Hafenkränen und Schiffen. Ein weiteres Markenzeichen der Stadt sind die bunt aussehenden Rikscha-Zieher. Ein Zuckerbaron aus Durban hatte 1890 diese Riskschas aus Japan importiert. In der heutigen Zeit besitzt Durban über 2000 Rikscha-Fahrer. Mit kunstvollen Kleidern und Kopfbedeckungen aus tausenden kleinen Perlen zeigen sie ein buntes Stadtleben. Zulufrauen verkaufen an der Strandpromenade südafrikanische Andenken. Das Angebot ist gross.
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Weitere 50 Denkmaler und über 53 Parkanlagen sind über die Stadt verteilt. Die Parkanlagen geben der Stadt Luft zum atmen und Zeit zum verweilen. Vor 180 Jahren wuchs in dieser Stadt ein tropische Wald, der wild und üppig war, dort wo heute die Stadt ansässig ist. In der Nähe der Bucht von Durban rodeten die Siedler in der Gründungszeit von Durban Mongrovenpfähle, Lianenstränge, Ried und Gelbholz. Sie bauten mit dem natürlichen Reichtum der Natur ihre ersten Häuser. Riet wurde für das Dach benutzt, was noch in der heutigen Zeit seine Anwendung in Südafrika findet. Viele Naturschutzgebiete inner- und ausserhalb der Stadt bewahren den natürlichen Reichtum der Natur.
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Besuchen Sie auch dem Fairewell Platz. Dort finden Sie das Denkmal von einem jungen Leutnant, der mit Erlaubnis von Zulufürsten Chaka eine Handelsniederlassung in Durban gründete. Das Rathaus ist auf jeden Fall eine weitere Sehenwürdigkeit, was im Jahre 1910 eingeweiht worden ist.
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Besuchen Sie bei einem Stadtbummel den Hauptbahnhof von Durban mit seiner prunkvollen viktoriansichen Fassadenansicht. In Durban entstand die erste Eisenbahnstrecke in Südafrika, die jedoch nur 3 km lang war. Sie führte von der Stadt zum Hafen und wurde ausschliesslich für Transportzwecke benutzt. Ab 1895 wurde eine Eisenbahnstrecke von Durban nach Johannesburg gebaut, um Golderze zu transportieren.
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Das wirklich bunte Leben in Durban finden Sie im Inderviertel. Moscheen, Kirchtürme und Tempel säumen das Bild. Im Indermarkt ist grosses Gedränge und viele Stände bieten Ihnen Gewürze aus Indien an. Hier können Sie den besten Curry kaufen. Auf der Greystreet finden Sie viele Geschenkartikel, die mit überlieferter Handwerkskunst gefertigt wurden.
Bevölkerung in Durban
In Durban gibt es mehr indische Einwanderer als in jeder anderen Stadt ausserhalb von Indien. Es gibt über 600.000 Südafrikaner mit indischer Abstammung. Viele wurden als Arbeiter zu den Zuckerrohrplanagen geholt. Sie arbeiteten als Bedienung, Schreiber, Buchhalter oder Arbeiter. Die grösste Zahl der indischen Einwanderer waren Hindus, gefolgt von Mohammedaner und eine kleine Anzahl von Christen. Über 12 indische Sprachfamilien gibt es in Durban und die kulturellen Unterschiede der indischabstammenden Bevölkerungsgruppen können Sie noch in der heutigen Zeit beobachten.
Zur Feier des Kavady strömen tausende von Besuchern zum aufsehnerregenden Hindufestes. Dies ist ein Fest der Buseübungen, Heilungen und die Zeit der Gebete. Vor dem Fest ist Fastenzeit. Mit einer Gabe für den Hindugott wird über heisse Asche gelaufen. Nach diesem tradionellen Aschelauf wird dem Hindugott das Geschenk im Tempel Umibilo überbracht, der erste erbaute Hindutempel in Südafrika.
Besonderheiten in Durban:
Zu Zeiten der Apartheid hatte Mohandas Karamchand Gandhi hier auch seine Anhänger, die ihn mit seiner politischen Auffassung unterstützten. Er lebte als junger Rechtsanwalt 1893 in Durban und schrieb somit südafrikanische Geschichte.