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Die Stadt Soweto - Symbol des Kampfes gegen die Apartheid - Südafrika
Soweto ist nur das Kurzwort für „South Western Townships“ und hat nicht wie viele denken einen Afrikanischen Hintergrund. Es ist eine eine Millionenstadt in Südafrika und gleichzeitig ein Vorort der Wirtschaftsmetropole Johannesburg, die in der Provinz Gauteng liegt. Während der Apartheid diente Soweto als Township zur Unterbringung der schwarzen Bevölkerung. Die Einwohnerzahl wird von offizieller Seite auf ca. 2 Millionen geschätzt. Inoffiziel geht man aber schon von drei Millionen aus.
Soweto bedeckt heute ein Fläche von 150 qkm und hat insgesamt 31 Stadtteile.
Die Geschichte Sowetos begann 1904, als die Siedlung Klipspruit als erste einer ganzen Reihe von Siedlungen für die schwarzen Minenarbeiter gebaut wurde. Erst 1963 wurden die verschiedenen Townships (darunter Diepkloof, Dube, Moroka, Orlando und Pimville) unter dem Namen Soweto zusammengefasst. Im Ortsteil Orlando lebten die beiden Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela und Desmond Tutu.
1976 erschütterten Schüler- und Studentenproteste Soweto, die sich gegen eine Entscheidung der Regierung wandten, in den höheren Schulklassen, nur noch auf Afrikaans und nicht mehr auf Englisch, zu unterrichten. Soweto wurde zum Symbol des Kampfes gegen die Apartheid. An die Schülerproteste von 1976 erinnert seit 1992 das Hector Peterson Memorial in Soweto.
Soweto ist die Heimat der Fußballclubs Orlando Pirates, Kaizer Chiefs und Moroka Swallows.
Auch heute leben hauptsächlich Schwarze in Soweto. Viele Menschen aus ländlichen Gebieten kommen in die Stadt, um im benachbarten Johannesburg zu arbeiten. Doch Jobs sind auch in Johannesburg rar und somit entstehen innerhalb kürzester Zeit immer neue kleine Armutssiedlungen.
In Soweto ist das größte Krankenhaus der südlichen Erdhalbkugel zu finden. Es ist das Baragwanath Krankenhaus. Es hat 5000 Betten und 8000 Angestellte. Ein grosser Teil der Ärzte kommt aus Europa und anderen afrikanischen Ländern. |