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Verschiedene afrikanische Stämme erreichten um die Zeitwende das südliche Afrika, sowie einige bantusprachige Stämme. Sie verdrängten in einigen Teilen von Südafrika die eigentlichen Ureinwohner - die Khoikhoi. Die Bantustämme hatten Kentnisse im Ackerbau und in der Metallverarbeitung. Sie hielten sich Haustiere. Ihre alten Familientradionen wie das Trommeln wurde mit nach Südafrika gebracht und weiter überliefert.
Viele afrikanische Stämme verfügen über eine ausgebildete Trommelsprache, die nicht nur von guter Musikqualität ist, sondern auch der Sprachübertragung dient. Teilweise ähnelt sie der traditionellen afrikanischen Musik. Sie sind die Telegraphen der Vorzeit und mit dem Morse-Alphabet unserer modernen Zeit zu vergleichen. Jedes Kind lernt diese Trommelsprache von Kindheit an und somit kann jeder Dorfbewohner die Trommelsprache verstehen.
Die Trommeln haben eine grosse Wichtigkeit im Dorf und werden vom Häuptling verwahrt. In jedem Dorf gibt es drei oder vier Trommeln und ausgebildete Dorfbewohner, die mit der Trommeln und der Trommelsprache gut umgehen können. Diese Trommelsprache kann mit dem Munde nachgeahmt und gesprochen werden.Von Generation zu Generation wurde ihnen die Fähigkeit der Nachrichtenübermittlung überliefert und weiter verfeinert.
Mit schnellen Trommelschlägen werden Signalbündel übertragen. Bei bestimmten hohen und dunklen Trommellauten verschiedene Ausdrücke der Nachrichtenübermittlung besonders betont. Durch Mittel- und Hochtöne verschiedene Gruppen angesprochen. Dabei sind bestimmte Nachrichten nur für den Häuptling bestimmt oder für die Bevölkerung. Bei bestimmten Schlagrythmen werden verschiedene Trommeln benutzt. Bestimmte Trommelschläge sind von geheimer Natur und wohl nur den ältesten Dorfbewohner oder dem Häuptling bekannt.
Die Umsetzung der Nachrichtenübertragung ist relativ einfach, da der Wortschatz der Ureinwohner nicht gross war. Es werden Tonsprachen einfach in Trommelschläge übersetzt.
Die Reichweite der Trommelschläge hängt von der Wetterlage ab. Bei klaren Wetter im Morgengrauen erreichen sie Zuhörer in bis zu 15 km. Bei Regenwetter kann die Reichweite nur 2 bis 3 km sein.
Der Trommler versucht deutlich seine Nachrichten zu übermitteln. Damit er auch sicher sein kann, dass seine Nachricht ankommt, wiederholt er die Nachrichten. So kann es passieren, dass die gleichen Nachrichten bis zu dreimal verschickt werden.
Die Nachrichteninhalte ähneln unseren heutigen Pressemitteilungen. Es werden verschiedene Nachrichten übermittelt, wie:
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