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Bram Fischer - Südafrika Geschichte
Bram Fischer wurde am 23.04.1908 im Orange Free State geboren. Er war ein weisser Rechtsanwalt und Bürgerrechtler. Sein voller Name war: Abram Louis Fischer.
Er entstammte einer bekannten Afrikaanerfamilie. Er ist bekannt geworden, weil er die Verteidigung von Nelson Mandela, Walter Sisulu und andere Apartheidgegner während des Rivonia-Prozesses (1956-1961) übernohmen hat. Er hat es geschafft, die Urteile von der Todesstrafe in eine lebenslange Freiheitstrafe umzuwandeln.
Bevor er in den 30iger Jahren nach Oxford zum Studieren ging, besuchte er die bekannte South African School of Grey College in Bloemfontein.
Im Jahre 1937 heiratet er Molly Krige, eine Nichte von Jan Smuts. Mit ihr hatte er drei Kinder. Molly Krige starb 1963 bei einem Autounfall.
In den 40 Jahren wurde er Mitglied der Komunistischen Partei von Südafrika und schon bald stieg er in die Führungsebene mit auf. 1946 wurde er sogar Leiter der Partei.
Auf Grund seiner Mitgliedschaft in einer verbotenen Organisation wurde er 1964 verhaftet, aber auf Kaution wieder freigelassen.
Danach ging er in den Untergrund und wurde neun Monate später wieder verhaftet. Die Anklage lautete auf Verschwörung, Sabotage und Verletzung des Gesetzes zur Unterdrückung des Kommunismus (Suppression of Communism Act). Er wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Im Gefängnis erkrankte er an Krebs. Im September 1974 stürtzte er, bedingt durch seinen Tumor. Danach war er teilweise gelähmt und er konnte auch nicht mehr sprechen. Er wurde aber erst im Dezember 1974 in ein Krankenhaus verlegt. Auf öffentlichen Druck wurde seine Haftstrafe aufgehoben und er wurde unter Hausarrest gestellt. Er lebte im Haus seines Bruders. Er verstarb im Mai 1975.
Die Gefängnisleitung behielt die Urne, mit der Asche von Bram Fischer. Bis heute ist der Aufenthaltsort der Urne unbekannt.
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