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Reisebericht einer Tour von Kapstadt nach Namibia - Südafrika
Bericht über die Herstellung von Ockercreme der Himba Frauen
Himba Frauen aus Namibia verwenden eine Art Creme, die aus Butterfett, Harz des Omuzumba-Strauches und Ockerfarbe besteht und schmieren damit ihre Haut ein. Die Ockercreme gibt der Haut der Himba Frauen einen intensiven rötlichen Glanz.
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Die Himbas riechen frisch und fein, nein, eigentlich duften sie richtig gut. Sie mischen aus bestimmten Sträuchern und Bäumen zerriebene Rinde, Blüten und Blätter zum Ockerpulver dazu, die als Parfum-Zusatz wirken.
Der Ockerstein aus Namibia ist mehr gelblich, viel gefragter bei den Himbas ist der viel, viel rotere Ockerstein aus Angola.
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Bearbeitung von Ockersteinen |
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Und da alle Himbas mehrere Dörfer in Namibia und Angola besitzen und diese auch fast wie Nomaden, ungeachtet der politischen Grenzen, in Abständen aufsuchen und bewohnen, bringen sie sich immer von Angola den begehrten roten Ockerstein mit.
Nur die Himbas kennen die Furten durch den Kunene River, durch die sie den Fluß mit seinen Krokodilen durchqueren können.
Die Haut der Himba Frauen sieht makellos aus, selbst bei älteren Frauen kann man selten eine Faltenbildung erkennen! Diese Naturerdcreme schützt die Haut vor Austrockung und hält kleinere oder grössere Insekten fern.
Andere afrikanische Stämme
Einige afrikanische Stämme färben ihre Haut auch mit Hilfe von Rotholz.
Herstellung des Färbemittels mit Rotholz
Es werden Äste von Rotholz (Äste von alten Bäumen) gesammelt, gespalten und getrocknet. Man entzündete ein normales Feuer und wartete bis sich glühende Holzkohle gebildet hat. Auf dieser glühenden Asche wird das Rotholz gelegt. Nach einiger Zeit wird das Rotholz von der Feuerstelle entfernt und mit einem Stein zermalt. Das entstandene Pulver mit Wasser vermengt. Danach wird die Masse nochmals gekocht und falls vorhanden pflanzliches Öl (Palmöl) beigegeben. Die Masse wird dann in Portionen aufgeteilt, in dem man kleine Kugeln formt. Auf einigen afrikanischen Märkten wird noch in der heutigen Zeit dieses Produkt angeboten.
Rotholz - Das Zahnputzmittel der Buchmänner
Die Buschmänner verbrannten Rotholz und benutzten die Asche als eine Art von Zahnpasta.
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Noch in der heutigen Zeit wird in Afrika pulverisiertes Rotholz zum Färben von Lederartikeln, Holzfiguren, Texilien und anderen Gegenständen verwendet. Auf vielen Märkten in Südafrika sieht man rotgefärbte Masken und andere rotfarbene Holzgegenstände.
- Wir möchten uns bei Eva für den Artikel und das tolle Bild bedanken!
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