Südafrika San - Eine Reise in die Vergangenheit von Südafrika - San Infos und Bilder

Südafrika San

Kapstadt San - Eine Kulturreise in Kapstadt - Südafrika

 

 

 

 

Die San sind im Raum Kapstadt seit mehr als 200 Jahren ausgestorben. Seit die ersten Siedler in Kapstadt Farmen gründeten, war für die San kein Platz mehr vorhanden.

 

Die San lebten in kleinen Gruppen, die aus verschiedenen Familienklanen bestanden. In der Regel war ihre Gruppe bis zu 30 Personen stark. Die San hatten Sommer- und Wintergebiete, wo sie sich aufhielten. Dort wo die Tiere hinzogen, dort waren in vielen Fällen auch die San vertreten. In vielen Fällen bezogen die San in der Winterzeit küstennahe Gebiete, um dort Fischfang zu betreiben.

Südafrika San

San Südafrika

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Südafrika San Pfeilausrüstung Giftpfeile

San Giftpfeile

Die San waren gute Jäger, die sich mit Pfeil und Bogen gut auskannten. Die tägliche Nahrung der San bestand aber in erster Linie aus Pflanzennahrung. Sie kannten sich mit der Flora ihres Lebensraums sehr gut aus. Sie konnten zwischen Heil- und Giftpflanzen sehr gut unterscheiden. Sie waren in der Lage über 100 Pflanzenarten einzuordnen. In trockenen Gebieten von Südafrika oder in der nördlichen Kalahari suchten sie die Gemsbokgurke oder die Tsamamelone. Da es in diesem Gebieten vorkommen kann, dass es dort jahrelang nicht regnet, waren diese wasserhaltigen Pflanzen für ihr Überleben sehr wichtig.

 

In der Regel waren die Buschmänner Jäger und die Frauen sammelten Früchte und Pflanzen. Falls Wildtiere erlegt wurden, so wurde so viel gegessen, wie es möglich war. Überflüsse Nahrung wurde auch an andere Sangruppen verteilt. Bei der Jagd nach Wild waren die San in der Lage Spuren der Wildtiere zu lesen.

 

Die San hatten kleine Bögen und benutzten ein Pflanzengift mit dem Namen Milkbush. Dieser Milchbusch hat in den Stengeln eine milchige Flüssigkeit, die sehr giftig ist. Die Pfeile bestanden aus zwei Teilen. Die Spitze von Pfeil wurde aus Tierknochen hergestellt. Sie hatte einen kurzen Schaft von vielleicht 20 cm. Direkt unter dem Pfeil wurde das Pflanzengift an den Pfeil gerieben. Mit Feuer wurde das Gift so an dem Pfeil gehalten, das es nicht durch die Wanderung verloren ging. Hinter der 20 cm langen Pfeilspitze kam ein weiteres Stück Holz, was mit der Pfeilspitze verbunden wurde. Falls ein Tier getroffen wurde, so fiel das hintere Holzstück ab. Dies war für den San der Beweis, dass er das Tier getroffen hatte.

 

Das Pflanzengift wirkt bei dem Wildtier nicht sofort und oft mussten die San viele km das Wildtier verfolgen, bis es aus Schwäche nicht mehr weiter konnte. Waren die San nicht rechtzeitig bei ihrem Wildtier, so wurden die Opfer auch von Löwen oder anderen Wildtieren gerisssen. Falls sie das Wildtier jedoch gefunden haben, wurde der Pfeil aus dem Tier gross heraus geschnitten, damit sie beim Verspeisen von dem Wildtier nicht selber Opfer von dem Gift wurden! Weiter ist bekannt, dass die San auch Schlangengifte einsetzten!

 

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Südafrika San Pflanzengift Milchbusch Milkbush Milk bush

Milkbush - Pfeilgift der San

 

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San in Südafrika

San Heil- und Giftpflanzen

In der Regel jagten die San kleine Säugetiere wie Hasen, Ducker, Schildkröten oder Stachelschweine. Wenn die Beute ins Lager gebracht wurde, so erhielten die Schwiegereltern ein grosses Stück vom Wildtier. Je nach Region in Südafrika ernährten sich die San unterschiedlich. In der Umgebung von Kapstadt lebten sie auch von verschiedenen Knollen aus der Irisfamilie (Babina, Homeria, Moreae und Watsonia). Weiter standen auf dem Speiseplan Beeren, Wassermelonen und Früchte. Die San an den Küstengebieten von Südafrika ernährten sich von Fischen, Muscheln, Langusten und waren in der Lage verschiedene Vögel zu fangen.

 

Auf der linken Seite sehen Sie eine Wasserpflanze, die von den San als Heilpflanze benutzt wurde. Sie diente den San Frauen als Beruhigungsmittel bei Frauenleiden. Das helle Wurzelstück wurde auch kurz vor dem Ende einer Schwangerschaft als Vorsorgemedizin verwendet, damit die Geburt ohne Probleme abläuft!

 

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Zebra Spuren

San Tierfalle Südafrika Buschmann Touren

Südafrika San Tierfalle

 

Südafrika San Flora

San Pionierpflanze

San Gift- und Heilpflanze

San Gift- und Heilpflanze

 

 

 

Erklärung der Fotos

 

Zebra Spuren - Anhand von verschiedenen Beispielen bringen Ihnen die San bei den Touren das Spurenlesen bei!

 

Südafrika Tierfalle - Die San zeigen Ihnen wie eine Vogelfalle funkioniert. Direkt in der Mitte der Falle werden Samen gestreut. Sollte der Vogel eines der kleinen Stöcker bewegen, schliesst sich die Schlinge.

 

San Pionierpflanze - Die Pflanze gibt anderen Pflanzen Humus ab. Alle Pflanzenarten in Ihrer Umgebung wachsen hervorragend!

 

San Heil- und Giftpflanze - Diese Pflanze heisst vom Africans übersetzt "Giftapfel". Der Giftapfel ist nicht essbar und giftig. Die San benutzten den Giftapfel aber für die Wundheilung. Der Apfel wurde gemalen und mit Tierfett gemischt. Danach wurde die Creme auf die Wunde aufgetragen!